Aufbruchsstimmung
Feb. 12th, 2007 | 12:16 pm
location: Pratchett - Going Postal, p. 312 :)
mood:
janz fröhlich
music: Angélique Kidjo - Best of
Meine Schulter knackt wenn ich sie bewege... komischer Ton, aber das habe ich ja schon seit längerem. Heute hatten wir endlich mal wieder Taichi Training, und ich kann es ja nicht oft genug sagen - ich stehe wirklich gerne morgens früh auf. Ich bin auch gerne nachts wach, und meistens dann sogar am produktivsten, aber morgens ist das Licht irgendwie anders, und die Leute die man so trifft auch... Heute wird wohl unsere letzte Stunde gewesen sein (und ja, es war mir schon klar dass es ein bißchen blöd ist drei Wochen vor Auszug mit sowas anzufangen, aber ich wollte es einfach gerne mal ausprobieren.. und, es macht wirklich Spaß ^^).
Am Donnerstag ziehen wir alle aus dem Wohnheim aus. Bisher ist außer Katherine, der Australierin, noch niemand nach Hause gefahren, aber jetzt in den nächsten zwei Wochen werden wohl die meisten den Heimweg antreten. Vini und ich werden erstmal zu Daniel ziehen, für zwei Tage, bevor wir dann nach Beijing fliegen. Ich bin echt gespannt... und hoffe auf eine aufregende und interessante schöne Zeit ;) was auch sonst.
Am 3.März bin ich wieder zurück in Tokyo, und dann wahrscheinlich direkt schon auf der Weiterfahrt nach Osaka und Kyoto. Und am 16.März geht mein Flugzeug zurück Richtung Westen... noch etwas mehr als ein Monat also in Asien.
Wenn ich jetzt sage "Wie schnell doch die Zeit vergeht", dann ist das natürlich eine Selbstverständlichkeit, aber irgendwie erstaunt es einen doch immer wieder. Und vor allem erstaunt mich dass man einfach nicht dazulernt... ich meine, ich WEISS dass die Zeit viel schneller vergeht als ich immer annehme, aber trotzdem kann ich mich nicht richtig darauf einstellen :( Und nun sitz ich hier, mein Zimmer ist immernoch voller Zeug, auch wenn ein kleiner Teil schon den Weg in einen großen braunen Karton gefunden hat, der demnächst die Rückreise auf dem Seeweg antreten wird.. Aber Packen war ja schon immer mein liebster Teil der Reise *arghs* .
Außerdem hasse ich es in einem Zimmer zu leben in dem nichts an den Wänden oder Schränken klebt... alles so nackt und ungemütlich, das mag ich einfach nicht. Die Bilder kommen also als letztes ab.
Ich bin irgendwie froh über die Taichi-Sache und die Tatsache, dass ich dadurch gezwungen werde (auf eine freundliche Art) morgens mal vor 10 Uhr aus dem Bett zu rollen. Japan am Morgen, eine fast ganz neue Erfahrung ;)
Ansonsten macht sich der reversive Kulturschock (ist das das Wort? "umgekehrt", meine ich) vielleicht schon ein wenig bemerkbar... auf jeden Fall wird hier gerade alles viel schöner, als es denn in den letzten Monaten war. Und das Abschiednehmen fällt schwerer... bis man sich gewaltsam die Dinge wieder vor Augen hält, die einen in den ganzen letzten Monaten immer so gestört und vor allem genervt haben :P
An sich glaube ich dass vieles am schweren Abschiednehmen von hier auch damit zu tun hat dass ich nicht an meine deutsche Uni zurückkehren will... und auch nicht unbedingt nach Berlin, aber damit werde ich schon irgendwie fertig. Ich hab mich entschieden weiterhin in Berlin zu studieren, also muss ich da auch leben. Keine Diskussion mehr. Und es wird schon nett werden... sobald ich eine Wohnung habe, und mich eingerichtet und überhaupt...
In den letzten zwei Wochen gab es außer vielen Abschiedsfeiern und sehr viel Karaoke (^^)v auch zwei Museen (das Edo-Tokyo Museum und das Ghibli-Museum), und ich hoffe ja immer noch dass ich es morgen vielleicht schaffe zum Nationaltheater zu fahren und ein Ticket für eine Bunraku Vorstellung zu bekommen. Viel Hoffnung hab ich nicht, aber ich will es auf jeden Fall versuchen. Bunraku ist eine Puppentheater-Form, und ich würde mal sagen eine der am höchsten entwickelten - man braucht drei Personen um so eine Figur zu bewegen, und von weitem betrachtet könnte man kaum sagen ob man eine Puppe sieht oder einen echten Schauspieler. Früher galten die Bewegungen der Figuren als Vorbild für die Schauspieler, vor allem im Kabuki-Theater. Vielleicht fällt es einem deshalb auch manchmal so schwer zu unterscheiden ob man nun eine Puppe oder einen echten Menschen vor sich hat - Kabuki ist ja auch eine sehr stilisierte Form des Theaters.
Hach ja... ins Theater wäre ich ja schon gerne häufiger gegangen. Aber so billig ist es denn dann doch nicht :P
Drückt mir die Daumen, dass es mit dem Bunraku-Besuch doch noch klappt (o^^o)
Und nun werde ich mich mal auf den Weg machen, der nächste braune Karton will gekauft werden, meine Semesterergebnisse können abgeholt werden, und irgendwie hab ich gehört ich müsste meine Krankenversicherung kündigen.. also könnte eine Reise nach Shinjuku auch noch auf dem Programm stehen. Wie schön ;)
Ich möchte mich entschuldigen für meine seltenen, kryptischen Einträge. Das Schreiben hier macht Spaß, wirklich, aber meistens fehlt mir einfach die Zeit. Ich habe gerne viel Zeit, wenn ich mir vornehme mich hinzusetzen und etwas zu schreiben, aber in den letzten Wochen war das einfach kaum drin.
Aber ich denke viel an euch, und habe auch oft Dinge im Kopf die ich euch erzählen und aufschreiben will - nur bis zur Ausführung kommt es dann, wie so oft, leider nicht. Hm. Ich hoffe ihr verzeiht mir das.
Liebste Grüße!
Am Donnerstag ziehen wir alle aus dem Wohnheim aus. Bisher ist außer Katherine, der Australierin, noch niemand nach Hause gefahren, aber jetzt in den nächsten zwei Wochen werden wohl die meisten den Heimweg antreten. Vini und ich werden erstmal zu Daniel ziehen, für zwei Tage, bevor wir dann nach Beijing fliegen. Ich bin echt gespannt... und hoffe auf eine aufregende und interessante schöne Zeit ;) was auch sonst.
Am 3.März bin ich wieder zurück in Tokyo, und dann wahrscheinlich direkt schon auf der Weiterfahrt nach Osaka und Kyoto. Und am 16.März geht mein Flugzeug zurück Richtung Westen... noch etwas mehr als ein Monat also in Asien.
Wenn ich jetzt sage "Wie schnell doch die Zeit vergeht", dann ist das natürlich eine Selbstverständlichkeit, aber irgendwie erstaunt es einen doch immer wieder. Und vor allem erstaunt mich dass man einfach nicht dazulernt... ich meine, ich WEISS dass die Zeit viel schneller vergeht als ich immer annehme, aber trotzdem kann ich mich nicht richtig darauf einstellen :( Und nun sitz ich hier, mein Zimmer ist immernoch voller Zeug, auch wenn ein kleiner Teil schon den Weg in einen großen braunen Karton gefunden hat, der demnächst die Rückreise auf dem Seeweg antreten wird.. Aber Packen war ja schon immer mein liebster Teil der Reise *arghs* .
Außerdem hasse ich es in einem Zimmer zu leben in dem nichts an den Wänden oder Schränken klebt... alles so nackt und ungemütlich, das mag ich einfach nicht. Die Bilder kommen also als letztes ab.
Ich bin irgendwie froh über die Taichi-Sache und die Tatsache, dass ich dadurch gezwungen werde (auf eine freundliche Art) morgens mal vor 10 Uhr aus dem Bett zu rollen. Japan am Morgen, eine fast ganz neue Erfahrung ;)
Ansonsten macht sich der reversive Kulturschock (ist das das Wort? "umgekehrt", meine ich) vielleicht schon ein wenig bemerkbar... auf jeden Fall wird hier gerade alles viel schöner, als es denn in den letzten Monaten war. Und das Abschiednehmen fällt schwerer... bis man sich gewaltsam die Dinge wieder vor Augen hält, die einen in den ganzen letzten Monaten immer so gestört und vor allem genervt haben :P
An sich glaube ich dass vieles am schweren Abschiednehmen von hier auch damit zu tun hat dass ich nicht an meine deutsche Uni zurückkehren will... und auch nicht unbedingt nach Berlin, aber damit werde ich schon irgendwie fertig. Ich hab mich entschieden weiterhin in Berlin zu studieren, also muss ich da auch leben. Keine Diskussion mehr. Und es wird schon nett werden... sobald ich eine Wohnung habe, und mich eingerichtet und überhaupt...
In den letzten zwei Wochen gab es außer vielen Abschiedsfeiern und sehr viel Karaoke (^^)v auch zwei Museen (das Edo-Tokyo Museum und das Ghibli-Museum), und ich hoffe ja immer noch dass ich es morgen vielleicht schaffe zum Nationaltheater zu fahren und ein Ticket für eine Bunraku Vorstellung zu bekommen. Viel Hoffnung hab ich nicht, aber ich will es auf jeden Fall versuchen. Bunraku ist eine Puppentheater-Form, und ich würde mal sagen eine der am höchsten entwickelten - man braucht drei Personen um so eine Figur zu bewegen, und von weitem betrachtet könnte man kaum sagen ob man eine Puppe sieht oder einen echten Schauspieler. Früher galten die Bewegungen der Figuren als Vorbild für die Schauspieler, vor allem im Kabuki-Theater. Vielleicht fällt es einem deshalb auch manchmal so schwer zu unterscheiden ob man nun eine Puppe oder einen echten Menschen vor sich hat - Kabuki ist ja auch eine sehr stilisierte Form des Theaters.
Hach ja... ins Theater wäre ich ja schon gerne häufiger gegangen. Aber so billig ist es denn dann doch nicht :P
Drückt mir die Daumen, dass es mit dem Bunraku-Besuch doch noch klappt (o^^o)
Und nun werde ich mich mal auf den Weg machen, der nächste braune Karton will gekauft werden, meine Semesterergebnisse können abgeholt werden, und irgendwie hab ich gehört ich müsste meine Krankenversicherung kündigen.. also könnte eine Reise nach Shinjuku auch noch auf dem Programm stehen. Wie schön ;)
Ich möchte mich entschuldigen für meine seltenen, kryptischen Einträge. Das Schreiben hier macht Spaß, wirklich, aber meistens fehlt mir einfach die Zeit. Ich habe gerne viel Zeit, wenn ich mir vornehme mich hinzusetzen und etwas zu schreiben, aber in den letzten Wochen war das einfach kaum drin.
Aber ich denke viel an euch, und habe auch oft Dinge im Kopf die ich euch erzählen und aufschreiben will - nur bis zur Ausführung kommt es dann, wie so oft, leider nicht. Hm. Ich hoffe ihr verzeiht mir das.
Liebste Grüße!
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Her Highness
Jan. 7th, 2007 | 12:19 am
location: on the run
mood:
shocked
Today Marc and I found out that the girl who lived in our dormitory for three months, and was a very good friend of my flatmate Katherine (I only went out for dinner with her two or three times) is actually a Belgian Princess. Geez! o.O
Well... interesting things happen in foreign countries...
(and worse things at sea, as we all know... ;) )
Well... interesting things happen in foreign countries...
(and worse things at sea, as we all know... ;) )
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oh, ein Erdbeben
Dec. 9th, 2006 | 12:16 pm
mood:
von außen bewegt
[just gerade eben]
Ich sitz auf meinem Stuhl vorm Computer, trink meine Frühstücks-Heiße-Zitrone, und auf einmal fängt der Stuhl unter mir an zu wackeln, und dann ich mit, und dann der ganze Raum, die Fensterrahmen knacken... und dann ist es auch schon wieder vorbei.
Und ich hab diesmal nur eine Millisekunde lang darüber nachgedacht ob es sich lohnt unter den Schreibtisch zu flüchten... aber dann hab ich - total abgeklärt ;) - gedacht "Nein, das ist nur eines dieser kleinen, das ist eh gleich vorbei." Und das war es dann auch.
Schon komisch, dieses Land, in dem sich immer mal wieder der Boden bewegt... ich glaube, das ist etwas was ich auf keinen Fall vermissen werde, wenn ich wieder zurück bin. Nein nein.
Ich sitz auf meinem Stuhl vorm Computer, trink meine Frühstücks-Heiße-Zitrone, und auf einmal fängt der Stuhl unter mir an zu wackeln, und dann ich mit, und dann der ganze Raum, die Fensterrahmen knacken... und dann ist es auch schon wieder vorbei.
Und ich hab diesmal nur eine Millisekunde lang darüber nachgedacht ob es sich lohnt unter den Schreibtisch zu flüchten... aber dann hab ich - total abgeklärt ;) - gedacht "Nein, das ist nur eines dieser kleinen, das ist eh gleich vorbei." Und das war es dann auch.
Schon komisch, dieses Land, in dem sich immer mal wieder der Boden bewegt... ich glaube, das ist etwas was ich auf keinen Fall vermissen werde, wenn ich wieder zurück bin. Nein nein.
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紅葉 - Buntes Herbstlaub in Japan, und eine weitere Bergbesteigung
Nov. 27th, 2006 | 07:17 pm
location: Dr. Kawashima's Brain Trainer - 18.Tag (^^ )v *yay me*
mood:
tippsig
music: nö
Ja, das ist eine Sache die mir wirklich gerade erst so recht auffällt - ich hab im vergangenen halben Jahre soviele Berge bestiegen wie schon seit langem nicht mehr (Fuji-san, Kurodake/Hokkaido, und nun Takao-san) - und daran kann man wahrscheinlich doch sehen dass Japan ein ausgesprochen bergiges Land ist. Was ja auch sehr schön ist - ich mag Berge ^^ Obwohl das Draufklettern, und dann auch noch wieder Runtersteigen, ja echt ne anstrengende Sache ist... vor allem für jemanden mit meiner nicht-existenten Kondition *schnauf, ächz* ;P ... wie dem auch sei...
Am vergangenen Wochenende (also, mal wieder mit einwöchiger Verspätung) sind Melissa, Daniel, Vinícius und ich am frühen Morgen losgezogen, um das Wunder der japanischen Laubverfärbung zu erleben. Unser Ziel war der Berg Takao (高尾山 - das Zeichen für Berg (山) wird im Japanischen 'san' gelesen, darum auch das ganze "Fuji-san" Drama - außer uns Deutschen sagt ja wirklich keiner "Fujiyama", und Japaner wissen erstmal garnicht was gemeint ist, wenn sie das hören ^^), der ja schwer berühmt ist für seine besonders schönen und besonders bunten Blätter zur rechten Zeit des Jahres.
Und, was soll ich sagen... wir hatten ein riesen Glück, das Wetter war mehr als schön - auf dem Berg selbst war es natürlich kalt, aber solange man sich bewegte (und wir sind ja fleißig gelaufen, nix von wegen Seilbahn und so!) war das schon okay. Und auch wenn das Laub in diesem Jahr irgendwie nicht so will wie es sollte, und immer noch alles sehr grün ist (und das Mitte November!), auch wenn das natürlich kein Japaner offen zugeben würde, war es doch sehr schön. Ab und an ist es einfach mal sehr notwendig, rauszukommen aus Tokyo, und mal wieder ein paar Bäume zu sehen, Erde, Steine... jaja, sowas vermisst man schon, wenn man in einem so klinisch-reinen Stadtteil wohnt wie ich hier... (ja, hier werden die losen Blätter vormittags mit Besen und Pinzette vom Gehsteig entfernt - und nein, ich übertreibe nicht)
Ich habe die schönsten Bilder unseres Ausflugs in meiner Galerie aufgereiht, und wer Lust hat möge sie sich bitte ansehen (und natürlich auch gerne kommentieren... da freu ich mich (o^^o) ) - hier geht's lang!
Daniel, der glaube ich zum ersten Mal auf meinen Bildern auftaucht, ist übrigens Holländer, ist nur für drei Monate hier, und wohnt im selben Wohnheim wie ich (exakt drei Stockwerke über mir, um genau zu sein). Seine Zeit hier endet also leider schon recht bald... vor Weihnachten schon, wenn ich mich nicht irre. Schade...

Soo... da der Ausflug an sich mit den Bildern eigentlich ausreichend kommentiert ist - hoffe ich doch - ende ich auch schon... es gibt ja auch leider noch eine Menge anderer Dinge zu tun, wie zum Beispiel für den am Sonntag anstehenden Japanese Proficiency Test zu lernen *bibber*, oder für den großen Kanjitest am Donnerstag, oder die beiden kleinen morgen... naja, also, langweilig wird mir hier schon nicht werden ;p
Und zum Schluss noch eine schnelle freudige Botschaft - mein Essay ist fertig und abgegeben!! *\(^^)/*
Ich weiß, das ist schwer nachzuvollziehen für diejenigen unter euch die den langen Leidensweg nicht mitgegangen sind, aber all jenen, die mit dir gelitten und überlegt und mir vor allem schrecklich viel geholfen haben, sei nochmal ein dicker herzlicher Dank gesagt! (mit Schleifchen und allem Drum und Dran ^^)
Ich bin sooo froh dass ich das geschafft habe... und jetzt warte ich darauf was der Dozent dazu sagt, aber das, ehrlich gesagt, ist garnicht so wirklich wichtig ;)
liebe Grüße an die Heimat und euch alle!
Nina
Am vergangenen Wochenende (also, mal wieder mit einwöchiger Verspätung) sind Melissa, Daniel, Vinícius und ich am frühen Morgen losgezogen, um das Wunder der japanischen Laubverfärbung zu erleben. Unser Ziel war der Berg Takao (高尾山 - das Zeichen für Berg (山) wird im Japanischen 'san' gelesen, darum auch das ganze "Fuji-san" Drama - außer uns Deutschen sagt ja wirklich keiner "Fujiyama", und Japaner wissen erstmal garnicht was gemeint ist, wenn sie das hören ^^), der ja schwer berühmt ist für seine besonders schönen und besonders bunten Blätter zur rechten Zeit des Jahres.
Und, was soll ich sagen... wir hatten ein riesen Glück, das Wetter war mehr als schön - auf dem Berg selbst war es natürlich kalt, aber solange man sich bewegte (und wir sind ja fleißig gelaufen, nix von wegen Seilbahn und so!) war das schon okay. Und auch wenn das Laub in diesem Jahr irgendwie nicht so will wie es sollte, und immer noch alles sehr grün ist (und das Mitte November!), auch wenn das natürlich kein Japaner offen zugeben würde, war es doch sehr schön. Ab und an ist es einfach mal sehr notwendig, rauszukommen aus Tokyo, und mal wieder ein paar Bäume zu sehen, Erde, Steine... jaja, sowas vermisst man schon, wenn man in einem so klinisch-reinen Stadtteil wohnt wie ich hier... (ja, hier werden die losen Blätter vormittags mit Besen und Pinzette vom Gehsteig entfernt - und nein, ich übertreibe nicht)
Ich habe die schönsten Bilder unseres Ausflugs in meiner Galerie aufgereiht, und wer Lust hat möge sie sich bitte ansehen (und natürlich auch gerne kommentieren... da freu ich mich (o^^o) ) - hier geht's lang!
Daniel, der glaube ich zum ersten Mal auf meinen Bildern auftaucht, ist übrigens Holländer, ist nur für drei Monate hier, und wohnt im selben Wohnheim wie ich (exakt drei Stockwerke über mir, um genau zu sein). Seine Zeit hier endet also leider schon recht bald... vor Weihnachten schon, wenn ich mich nicht irre. Schade...
Soo... da der Ausflug an sich mit den Bildern eigentlich ausreichend kommentiert ist - hoffe ich doch - ende ich auch schon... es gibt ja auch leider noch eine Menge anderer Dinge zu tun, wie zum Beispiel für den am Sonntag anstehenden Japanese Proficiency Test zu lernen *bibber*, oder für den großen Kanjitest am Donnerstag, oder die beiden kleinen morgen... naja, also, langweilig wird mir hier schon nicht werden ;p
Und zum Schluss noch eine schnelle freudige Botschaft - mein Essay ist fertig und abgegeben!! *\(^^)/*
Ich weiß, das ist schwer nachzuvollziehen für diejenigen unter euch die den langen Leidensweg nicht mitgegangen sind, aber all jenen, die mit dir gelitten und überlegt und mir vor allem schrecklich viel geholfen haben, sei nochmal ein dicker herzlicher Dank gesagt! (mit Schleifchen und allem Drum und Dran ^^)
Ich bin sooo froh dass ich das geschafft habe... und jetzt warte ich darauf was der Dozent dazu sagt, aber das, ehrlich gesagt, ist garnicht so wirklich wichtig ;)
liebe Grüße an die Heimat und euch alle!
Nina
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早稲田祭 ・ Waseda-sai
Nov. 10th, 2006 | 07:59 pm
location: Dr. Kawashima's Brain Trainer - 1. Tag (^^')
mood:
janz jut jeetz'
music: düdelü ...
So, also nun der versprochene Bericht über mein letztes Wochenende - gerade rechtzeitig bevor das nächste Wochenende so richtig angefangen hat ;)
Am letzten Wochenende fand bei uns an der Uni das alljährliche "Waseda-Fest" (早稲田祭) statt. Ich hatte vorher eigentlich keine rechte Ahnung was das Ganze werden sollte, nur eine vage Ahnung dass es wohl ein größeres und wichtiges Fest im Jahresverlauf an dieser Uni ist. Da meine Yosakoi-Tanzgruppe vom Waseda International Festival (WIF) im Juni sich vorgenommen hatte zum Waseda-sai auch etwas zu machen, war ich also auch irgendwie mit dabei. Weil ja bekanntlich aber immer alles anders kommt als man denkt, hab ich am Ende, sprich, am letzten Wochenende, nicht wieder Yosakoi (es gab einige Verwirrung mit den Kostümen, und ich hatte nicht unbedingt Lust mir nochmal für über 3000 Yen ein neues Kostüm zu kaufen, wo ich doch schon eines hab... aber damit konnte ich dann nicht mehr mittanzen :( ), sondern stattdessen Swing Dance getanzt (^^)v
Etwas mehr als drei Wochen vorher begann eine recht eifrige (hektisch, könnte man geradezu sagen) Probephase, in der man quasi jeden Abend einfach in den Park hier nebenan gehen konnte, um dann dort mindestens eine Gruppe anzutreffen der man sich zum Training anschließen konnte. Ich hab das an einem Abend mit dem Swing Dance gemacht, und weil es nicht sehr schwer aussah und die Musik echt gut ist, hab ich mir gedacht "Das kann ich doch bestimmt auch noch machen". Ich musste ja zu den Yosakoi-Proben nicht mehr hingehen, ich hab den Tanz noch im Kopf vom letzten Mal, und darum hatte ich ja Zeit zum Swingtanzen lernen.
Nach einer Woche Proben, als es dann ernster wurde, lief uns ein Junge davon, so dass wir einen Mann zuwenig und ein Mädchen zuviel hatten. Da wurde dann schnell umdisponiert, und ab da an durfte ich dann als Mann tanzen *g*. Und wenn ich ehrlich bin, das war ich mir auch ganz recht, also, spätestens als ich die Kostüme für die Damen gesehen hab, wir ich wirklich, wirklich froh... ;)
Ich bin echt ziemlich beeindruckt dass wir in quasi 3 Wochen einen über 3 Minuten langen Auftritt auf die Beine gestellt bekommen haben (also, vor allem Cameron und Joel, ein Amerikaner und ein Kanadier, die das alles geplant und ausgedacht haben). Obwohl wir in der letzten Woche eben auch jeden Tag geprobt haben... und wie immer hat mich mal wieder das Gefühl beschlichen, dass japanische Studenten außer ihrem Engagement in einem oder mehreren Uniclubs eigentlich nichts zu tun haben. Die haben einfach immer Zeit. Und verstehen es auch nicht gut, wenn man mal nicht den ganzen Tag von morgens um 10 bis abends um 18 Uhr trainieren will, weil man ja auch irgendwie noch ein anderes Leben hat... Hm, ja, da gehen die Ansichten schon ziemlich auseinander.
Das Fest an sich am Samstag und Sonntag war dann WESENTLICH mehr als ich erwartet hatte - es gab jede Menge Essensstände (die meistens von Clubs organisiert worden waren, die nichts aufführen konnten - Tennis und Baseball zum Beispiel), in vielen Gebäuden konnte man sich entweder über bestimmte Dinge informieren (in den Räumen der Fotoclubs, der Asien-Verbindungen etc.), oder man konnte im Dunkeln sitzen und Tee trinken (zum Beispiel) - ein Horrorkabinett hab ich auch gesehen (wenn auch nur von außen). Es hatte was von Projektwochenabschluss in der Mittelschule - das ist nicht abwertend gemeint, ich fand sowas immer aufregend, aber das war einfach das was mir ziemlich schnell in den Sinn kam. Und neben all diesen Ständen und Räumen gab es eben auch drei große und einige kleinere Bühnen, auf denen von Kampfsportvorführung über A-capella Chor bis Kochsendung ("3-Minuten-Gerichte mit Mariko", oder so ;) ) alles mögliche zu bestaunen war. Inklusive uns :)
Meine Swingdance-Truppe war ein Teil des WIF-Clubs, und außer uns traten noch die Yosakoi-Gruppe, eine Steptanzgruppe, eine Eisa-Gruppe (traditioneller Tanz aus Okinawa) und eine Haka-Gruppe (15 halbnackte Jungs und ein Stück Maori-Kultur... *lach* aber nee, die waren schon echt gut, fand ich) auf.
( Ich hab leider keine Fotos von allem, aber für einen winzigen Eindruck - )
Am Sonntag gab es außer unserem kurzen Auftritt noch eine Parade (etwas seltsam, weil keiner recht wusste wo wir eigentlich hinlaufen - letztendlich war es dann nur einmal um den Campus), und schließlich eine Abschlussveranstaltung, für die wir lange irgendwo im Dunkeln herumsitzen durften, um dann doch irgendwann in Sichtweite vor der Bühne in der Menge - bzw. vor dem sehr gutgelaunten Hockeyclub - zu stehen und ein bißchen zu klatschen und die Arme zu schwenken. Für wen genau diese Veranstaltung eigentlich war - ob für Zuschauer oder Teilnehmer, oder alle - konnte keiner so recht sagen... aber das war dann irgendwann auch egal.
Kulturell-anthropologisches Fazit des Abends: Japaner stellen keine Fragen. Wenn der der anführt sagt, wir warten jetzt hier eine halbe Stunde, dann tun das auch alle. Keiner kommt auf die Idee zu fragen, warum zum Teufel man das machen soll. Gelegentlich wird einem nicht mal gesagt wie lange man irgendwo rumstehen soll - aber auch das stört einen richtigen Japaner nicht. Wird schon alles so seine Ordnung haben. Schließlich gibt es immer irgendwo einen der in der Hierarchie über einem steht, und der wird schon dafür sorgen das alles klappt. Irgendwie. Und tatsächlich - klappt ja auch alles. Aber einem Europäer oder Amerikaner treibt das schon manchmal das Staunende Verwundern ins Gesicht.
Wie dem auch sei - das Fest ist vorbei, die Clubs haben gezeigt was sie eigentlich alles so machen das ganze Jahr über (wo war eigentlich mein Kricket-Verein??), und ich kann jetzt Swingtanzen. Das ist doch was Schönes (^^)b
eines noch zum Schluss:
Es gibt sogar ein Video meines Auftritts, liebeswürdiger Weise aufgenommen von Vinícius (sogar alles, bis auf die Anfangspose, aber das ist ja nicht so tragisch ;) ) - und wer sich das tatsächlich ansehen mag, der folgt diesem Pfad:
Swing Swing Swing.. ;)
bis hoffentlich bald mal wieder, und liebe Grüße an euch alle ^^
Stina
Am letzten Wochenende fand bei uns an der Uni das alljährliche "Waseda-Fest" (早稲田祭) statt. Ich hatte vorher eigentlich keine rechte Ahnung was das Ganze werden sollte, nur eine vage Ahnung dass es wohl ein größeres und wichtiges Fest im Jahresverlauf an dieser Uni ist. Da meine Yosakoi-Tanzgruppe vom Waseda International Festival (WIF) im Juni sich vorgenommen hatte zum Waseda-sai auch etwas zu machen, war ich also auch irgendwie mit dabei. Weil ja bekanntlich aber immer alles anders kommt als man denkt, hab ich am Ende, sprich, am letzten Wochenende, nicht wieder Yosakoi (es gab einige Verwirrung mit den Kostümen, und ich hatte nicht unbedingt Lust mir nochmal für über 3000 Yen ein neues Kostüm zu kaufen, wo ich doch schon eines hab... aber damit konnte ich dann nicht mehr mittanzen :( ), sondern stattdessen Swing Dance getanzt (^^)v
Etwas mehr als drei Wochen vorher begann eine recht eifrige (hektisch, könnte man geradezu sagen) Probephase, in der man quasi jeden Abend einfach in den Park hier nebenan gehen konnte, um dann dort mindestens eine Gruppe anzutreffen der man sich zum Training anschließen konnte. Ich hab das an einem Abend mit dem Swing Dance gemacht, und weil es nicht sehr schwer aussah und die Musik echt gut ist, hab ich mir gedacht "Das kann ich doch bestimmt auch noch machen". Ich musste ja zu den Yosakoi-Proben nicht mehr hingehen, ich hab den Tanz noch im Kopf vom letzten Mal, und darum hatte ich ja Zeit zum Swingtanzen lernen.
Nach einer Woche Proben, als es dann ernster wurde, lief uns ein Junge davon, so dass wir einen Mann zuwenig und ein Mädchen zuviel hatten. Da wurde dann schnell umdisponiert, und ab da an durfte ich dann als Mann tanzen *g*. Und wenn ich ehrlich bin, das war ich mir auch ganz recht, also, spätestens als ich die Kostüme für die Damen gesehen hab, wir ich wirklich, wirklich froh... ;)
Ich bin echt ziemlich beeindruckt dass wir in quasi 3 Wochen einen über 3 Minuten langen Auftritt auf die Beine gestellt bekommen haben (also, vor allem Cameron und Joel, ein Amerikaner und ein Kanadier, die das alles geplant und ausgedacht haben). Obwohl wir in der letzten Woche eben auch jeden Tag geprobt haben... und wie immer hat mich mal wieder das Gefühl beschlichen, dass japanische Studenten außer ihrem Engagement in einem oder mehreren Uniclubs eigentlich nichts zu tun haben. Die haben einfach immer Zeit. Und verstehen es auch nicht gut, wenn man mal nicht den ganzen Tag von morgens um 10 bis abends um 18 Uhr trainieren will, weil man ja auch irgendwie noch ein anderes Leben hat... Hm, ja, da gehen die Ansichten schon ziemlich auseinander.
Das Fest an sich am Samstag und Sonntag war dann WESENTLICH mehr als ich erwartet hatte - es gab jede Menge Essensstände (die meistens von Clubs organisiert worden waren, die nichts aufführen konnten - Tennis und Baseball zum Beispiel), in vielen Gebäuden konnte man sich entweder über bestimmte Dinge informieren (in den Räumen der Fotoclubs, der Asien-Verbindungen etc.), oder man konnte im Dunkeln sitzen und Tee trinken (zum Beispiel) - ein Horrorkabinett hab ich auch gesehen (wenn auch nur von außen). Es hatte was von Projektwochenabschluss in der Mittelschule - das ist nicht abwertend gemeint, ich fand sowas immer aufregend, aber das war einfach das was mir ziemlich schnell in den Sinn kam. Und neben all diesen Ständen und Räumen gab es eben auch drei große und einige kleinere Bühnen, auf denen von Kampfsportvorführung über A-capella Chor bis Kochsendung ("3-Minuten-Gerichte mit Mariko", oder so ;) ) alles mögliche zu bestaunen war. Inklusive uns :)
Meine Swingdance-Truppe war ein Teil des WIF-Clubs, und außer uns traten noch die Yosakoi-Gruppe, eine Steptanzgruppe, eine Eisa-Gruppe (traditioneller Tanz aus Okinawa) und eine Haka-Gruppe (15 halbnackte Jungs und ein Stück Maori-Kultur... *lach* aber nee, die waren schon echt gut, fand ich) auf.
( Ich hab leider keine Fotos von allem, aber für einen winzigen Eindruck - )
Am Sonntag gab es außer unserem kurzen Auftritt noch eine Parade (etwas seltsam, weil keiner recht wusste wo wir eigentlich hinlaufen - letztendlich war es dann nur einmal um den Campus), und schließlich eine Abschlussveranstaltung, für die wir lange irgendwo im Dunkeln herumsitzen durften, um dann doch irgendwann in Sichtweite vor der Bühne in der Menge - bzw. vor dem sehr gutgelaunten Hockeyclub - zu stehen und ein bißchen zu klatschen und die Arme zu schwenken. Für wen genau diese Veranstaltung eigentlich war - ob für Zuschauer oder Teilnehmer, oder alle - konnte keiner so recht sagen... aber das war dann irgendwann auch egal.
Kulturell-anthropologisches Fazit des Abends: Japaner stellen keine Fragen. Wenn der der anführt sagt, wir warten jetzt hier eine halbe Stunde, dann tun das auch alle. Keiner kommt auf die Idee zu fragen, warum zum Teufel man das machen soll. Gelegentlich wird einem nicht mal gesagt wie lange man irgendwo rumstehen soll - aber auch das stört einen richtigen Japaner nicht. Wird schon alles so seine Ordnung haben. Schließlich gibt es immer irgendwo einen der in der Hierarchie über einem steht, und der wird schon dafür sorgen das alles klappt. Irgendwie. Und tatsächlich - klappt ja auch alles. Aber einem Europäer oder Amerikaner treibt das schon manchmal das Staunende Verwundern ins Gesicht.
Wie dem auch sei - das Fest ist vorbei, die Clubs haben gezeigt was sie eigentlich alles so machen das ganze Jahr über (wo war eigentlich mein Kricket-Verein??), und ich kann jetzt Swingtanzen. Das ist doch was Schönes (^^)b
eines noch zum Schluss:
Es gibt sogar ein Video meines Auftritts, liebeswürdiger Weise aufgenommen von Vinícius (sogar alles, bis auf die Anfangspose, aber das ist ja nicht so tragisch ;) ) - und wer sich das tatsächlich ansehen mag, der folgt diesem Pfad:
Swing Swing Swing.. ;)
bis hoffentlich bald mal wieder, und liebe Grüße an euch alle ^^
Stina
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悩み…
Nov. 7th, 2006 | 09:16 pm
location: Jay Rubin: "Haruki Murakami and the Music of Words", p. 86
mood:
nachdenklich
music: Blind Guardian - Skalds and Shadows
Lang lang ist er her, der letzte Eintrag... und wie immer gibt oder gäbe es eine Menge zu berichten. Denke ich. Sollte man zumindest erwarten, oder? ;)
Was habe ich also in den letzten Wochen so getrieben?
Die Uni ist, wie ich denke ich schon mindestens einmal erwähnt habe, dieses Semester wirklich anspruchsvoll. Warum genau ich diesmal das Gefühl habe in Arbeit zu ertrinken, und das im letzten Semester so ganz anders schien... ich bin mir nicht sicher. Ich habe eine Menge Kurse die viel Vorbereitung verlangen... und es gibt eine Menge (eine unmögliche Menge) Vokabeln zu lernen. Leider erwische ich mich jeden Tag mehrfach dabei, wie ich ein Wort zum ungefähr 28. Mal nachschlage... ich weiß nicht warum, aber die Vokabeln bleiben einfach nicht in meinem Gehirn kleben. Nicht mal die, die mir jeden Tag aufs neue begegnen... und wenn ich ein Kanji (=Schriftzeichen) gelernt habe, dann hab ich es für zwei Wochen im Kopf, und danach ist es wieder raus, und ich erkenne es zwar bei der nächsten Begegnung als etwas, was ich schonmal gelernt habe, aber was genau es nochmal bedeutete, oder wie man es liest... *kopfschüttel* Hätte ich bloß Chinesisch gelernt!!
Abgesehen von den Dingen die ich für die Uni machen muss, ist da ja auch noch die Vorbereitung für den "Japanese Language Proficiency Test", den ich diesen Dezember wagen will. Wenn ich gewusst hätte wieviel Arbeit und zusätzlichen Stress das mit sich bringt... aber ich hab mir ja auch gedacht dass ich, wenn ich den noch jemals machen möchte mit dem Hauch einer Chance ihn zu bestehen, dann jetzt, während ich noch in Japan bin... Der JLPT ist eine Art TOEFL für Japanisch (falls ihr damit was anfangen könnt - komische Begriffe mit anderen komischen Begriffen erklären, ich weiß schon... ;p ), und ich hab vor vier Jahren schonmal einen gemacht, damals die Stufe 3. Es geht bis 1, das ist die höchste, und dieses Jahr will ich mich also an der zweiten versuchen. Ich glaube nicht dass ich besonders gut vorbereitet bin, aber naja... der Test findet nur einmal im Jahr, im Dezember, statt, und ich bin mir ziemlich sicher dass ich bis zum nächsten Dezember wieder alles vergessen haben werde, was ich jetzt hier gelernt habe. Was auch irgendwie deprimierend ist... *seufz* Aber gut, STOP jetzt, ich will ja nicht einen ganzen Eintrag nur mit deprimierten Zukunftsaussichten vollschreiben... oder?
Doch, vielleicht doch. Dann schreibe ich hinterher noch einen zweiten über mein letztes Wochenende.. und ihr müsste euch nicht über zu lange Einträge beschweren *grins* Ich finde das klingt gut.
Also, wo mein Eintrag doch 悩み…(nayami) - "Klagen" - lautet, kann ich ja vielleicht noch ein paar andere Dinge aufzählen. Wer sich sowas nicht antun mag, der liest dann einfach oben weiter ;)
( Die anderen folgen dem hier... )
Zum Schluss noch der Link zu einem meiner Lieblingslieder vom neuen Blind Guardian Album, "A Twist in the Myth" - "Skalds and Shadows". Ein kleiner Ausschnitt aus dem, was ich während des Schreibens hier gehört habe ^^
Folge mir...
Was habe ich also in den letzten Wochen so getrieben?
Die Uni ist, wie ich denke ich schon mindestens einmal erwähnt habe, dieses Semester wirklich anspruchsvoll. Warum genau ich diesmal das Gefühl habe in Arbeit zu ertrinken, und das im letzten Semester so ganz anders schien... ich bin mir nicht sicher. Ich habe eine Menge Kurse die viel Vorbereitung verlangen... und es gibt eine Menge (eine unmögliche Menge) Vokabeln zu lernen. Leider erwische ich mich jeden Tag mehrfach dabei, wie ich ein Wort zum ungefähr 28. Mal nachschlage... ich weiß nicht warum, aber die Vokabeln bleiben einfach nicht in meinem Gehirn kleben. Nicht mal die, die mir jeden Tag aufs neue begegnen... und wenn ich ein Kanji (=Schriftzeichen) gelernt habe, dann hab ich es für zwei Wochen im Kopf, und danach ist es wieder raus, und ich erkenne es zwar bei der nächsten Begegnung als etwas, was ich schonmal gelernt habe, aber was genau es nochmal bedeutete, oder wie man es liest... *kopfschüttel* Hätte ich bloß Chinesisch gelernt!!
Abgesehen von den Dingen die ich für die Uni machen muss, ist da ja auch noch die Vorbereitung für den "Japanese Language Proficiency Test", den ich diesen Dezember wagen will. Wenn ich gewusst hätte wieviel Arbeit und zusätzlichen Stress das mit sich bringt... aber ich hab mir ja auch gedacht dass ich, wenn ich den noch jemals machen möchte mit dem Hauch einer Chance ihn zu bestehen, dann jetzt, während ich noch in Japan bin... Der JLPT ist eine Art TOEFL für Japanisch (falls ihr damit was anfangen könnt - komische Begriffe mit anderen komischen Begriffen erklären, ich weiß schon... ;p ), und ich hab vor vier Jahren schonmal einen gemacht, damals die Stufe 3. Es geht bis 1, das ist die höchste, und dieses Jahr will ich mich also an der zweiten versuchen. Ich glaube nicht dass ich besonders gut vorbereitet bin, aber naja... der Test findet nur einmal im Jahr, im Dezember, statt, und ich bin mir ziemlich sicher dass ich bis zum nächsten Dezember wieder alles vergessen haben werde, was ich jetzt hier gelernt habe. Was auch irgendwie deprimierend ist... *seufz* Aber gut, STOP jetzt, ich will ja nicht einen ganzen Eintrag nur mit deprimierten Zukunftsaussichten vollschreiben... oder?
Doch, vielleicht doch. Dann schreibe ich hinterher noch einen zweiten über mein letztes Wochenende.. und ihr müsste euch nicht über zu lange Einträge beschweren *grins* Ich finde das klingt gut.
Also, wo mein Eintrag doch 悩み…(nayami) - "Klagen" - lautet, kann ich ja vielleicht noch ein paar andere Dinge aufzählen. Wer sich sowas nicht antun mag, der liest dann einfach oben weiter ;)
( Die anderen folgen dem hier... )
Zum Schluss noch der Link zu einem meiner Lieblingslieder vom neuen Blind Guardian Album, "A Twist in the Myth" - "Skalds and Shadows". Ein kleiner Ausschnitt aus dem, was ich während des Schreibens hier gehört habe ^^
Folge mir...
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Ein Stückchen Heimat...
Oct. 14th, 2006 | 05:51 am
mood:
erinnernd ^^
music: Aya Kamiki - Secret Code (oder so)
Es ist nun zwar schon eine Woche her, aber ich wollte euch trotzdem gerne von einem meiner schönsten Ausflüge in der letzten Zeit erzählen...
Ich war nämlich am letzten Samstag bei IKEA (^^)
Ja, das klingt unspektakulär, aber wenn man so wie ich doch ab und an mal unter Heimweh leidet (wer hätte das gedacht), dann freut man sich über alles, was einem ein bißchen Heimatgefühl vermittelt... und was könnte sich da besser anbieten als ein kleiner Spaziergang durch IKEA? ;)
Erstaunlicher/Dankenswerter Weise haben es die Schweden mittlerweile tatsächlich auch bis nach Japan geschafft, was bedeutet dass im Mai(oder Juni) dieses Jahres in Minami-Funabashi der erste IKEA Japans eröffnet wurde. Und von dem was ich am letzten Samstag da sehen konnte, nehme ich mal schwer an dass es nicht der letzte sein wird... auch wenn mich das Konzept etwas überrascht hat. Denn mit stoischer Gelassenheit wird hier den Japanern haargenau die gleiche Schrankwand, der gleiche Aufbewahrungsbehälter und das gleiche Sofa verkauft, wie man sie in jedem deutschen IKEA auch bewundern und erstehen kann. Klar, die Japaner sind natürlich begeistert, sowas findet man hier ja immer schick, und skandinavisches Allerlei ist sowieso hoch im Kurs (auch wenn natürlich kaum jemand hier die exzentrischen Namen auch nur annähernd aussprechen kann...). Dazu besitzt der IKEA in Funabashi das größte Restaurant, das ich jemals in einem IKEA gesehen habe. Aber das verwundert auch nicht weiter - hab ich schonmal erwähnt dass Japaner mindestens genauso verrückt und fanatisch sind was Essen betrifft, wie es allgemeinhin von den Chinesen behauptet wird? Essen ist immer ein gutes Geschenk, Mitbringsel, Gesprächgegenstand. Wer in Urlaub fährt, wird vorher nicht etwa mit den örtlichen Sehenswürdigkeiten, sondern vielmehr den kulinarischen Besonderheiten (bzw. deren genauer Kenntnis) überhäuft, und wenn man wiederkommt, wird man nicht gefragt ob man Palast X oder Gegend Z gesehen hat, sondern ob man denn auch alles probiert hat, was es am Reiseort so zu verspeisen gibt. - Aber ich schweife ab... ;)
Abgesehen also von der angemessen vergrößerten Speiseeinrichtung, und selbstverständlich den japanischen Öffnungszeiten (am Wochenende und an Feiertagen natürlich länger als an normalen Wochentagen, denn dann haben die Leute ja auch Zeit zum Einkaufen) (und ganz ehrlich, das macht doch nur Sinn, oder?), ist IKEA in Japan nun aber tatsächlich genauso wie IKEA in Berlin, Hamburg, vermutlich überall auf der Welt - ich bin beeindruckt. Und war sehr erfreut, denn das war einfach so schön und aufregend, diesen einen Nachmittag dort zu verbringen, durch die - exakt bekannt aufgebaute - Ausstellung zu wandern, und immer wieder auf Dinge zu zeigen, die ich besitze, die jemandes Zimmer zieren... so oft sogar, dass sich Vinícius irgendwann zu der Frage veranlasst sah, ob es denn bei uns auch noch andere Einkaufsmöglichkeiten gäbe als IKEA? ;P *hüstel* natürlich gibt es die. Aber da macht Einkaufen nicht soviel Spaß ;)
Und damit ihr auch mal einen Eindruck davon bekommen könnt, wie es denn da so aussieht (was, nach meiner langwierigen Erklärung, jetzt ja eigentlich nicht mehr nötig ist, denn ihr kennt ja schon alles...) - immerhin, eines ist durch und durch anders: Der ganze Laden ist voller Japaner!
Was ja dann schon irgendwie ein bißchen seltsam ist... *grins*
- hier also ein paar Bilder meines Ausflugs:

... man beachte den stilecht im Sessel rechts vorne schlummernden Japaner... ;)

Ach ja, ich hab übrigens nirgendwo in ganz Japan bisher soviele Kinder auf einem Haufen gesehen wie an diesem einen Nachmittag. Ich frage mich ja ob IKEA sich nicht irgendwie positiv auf die desolate Geburtenrate in diesem Land auswirken mag... schließlich gibt es soviele niedliche Dinge für Kinder da... da könnte man doch echt anfangen über die Anschaffung eines eben solchen nachzudenken ;P

Ein Brasilianer, der von einer Deutschen in Japan in die Wunderwelt schwedischer Innenraumgestaltung eingeführt wird... ich glaube das war eigentlich das was am meisten Spaß gemacht hat an der ganzen Tour :)
Und seine Mutter wünscht sich glaube ich jetzt auch eine Filiale in Sao Paulo... *g*
Oh, und natürlich gibt es am Ende nach den Kassen auch Hotdogs und allerlei (angeblich) schwedische Süßigkeiten (UND Lakritze! yay!!^^)... wie sich das halt gehört.
Also, fasse ich mal zusammen - wenn ich das nächste Mal Heimweh bekomme, dann setze ich mich in die Bahn und fahr die 50 Minuten bis nach Minami-Funabashi, und setzt mich eine Weile in RIGGE oder FLÄLSTÖF, oder wie sie alle heißen :), und fühl mich für eine Weile wieder ganz wie zu Hause... :D

Ich war nämlich am letzten Samstag bei IKEA (^^)
Ja, das klingt unspektakulär, aber wenn man so wie ich doch ab und an mal unter Heimweh leidet (wer hätte das gedacht), dann freut man sich über alles, was einem ein bißchen Heimatgefühl vermittelt... und was könnte sich da besser anbieten als ein kleiner Spaziergang durch IKEA? ;)
Erstaunlicher/Dankenswerter Weise haben es die Schweden mittlerweile tatsächlich auch bis nach Japan geschafft, was bedeutet dass im Mai(oder Juni) dieses Jahres in Minami-Funabashi der erste IKEA Japans eröffnet wurde. Und von dem was ich am letzten Samstag da sehen konnte, nehme ich mal schwer an dass es nicht der letzte sein wird... auch wenn mich das Konzept etwas überrascht hat. Denn mit stoischer Gelassenheit wird hier den Japanern haargenau die gleiche Schrankwand, der gleiche Aufbewahrungsbehälter und das gleiche Sofa verkauft, wie man sie in jedem deutschen IKEA auch bewundern und erstehen kann. Klar, die Japaner sind natürlich begeistert, sowas findet man hier ja immer schick, und skandinavisches Allerlei ist sowieso hoch im Kurs (auch wenn natürlich kaum jemand hier die exzentrischen Namen auch nur annähernd aussprechen kann...). Dazu besitzt der IKEA in Funabashi das größte Restaurant, das ich jemals in einem IKEA gesehen habe. Aber das verwundert auch nicht weiter - hab ich schonmal erwähnt dass Japaner mindestens genauso verrückt und fanatisch sind was Essen betrifft, wie es allgemeinhin von den Chinesen behauptet wird? Essen ist immer ein gutes Geschenk, Mitbringsel, Gesprächgegenstand. Wer in Urlaub fährt, wird vorher nicht etwa mit den örtlichen Sehenswürdigkeiten, sondern vielmehr den kulinarischen Besonderheiten (bzw. deren genauer Kenntnis) überhäuft, und wenn man wiederkommt, wird man nicht gefragt ob man Palast X oder Gegend Z gesehen hat, sondern ob man denn auch alles probiert hat, was es am Reiseort so zu verspeisen gibt. - Aber ich schweife ab... ;)
Abgesehen also von der angemessen vergrößerten Speiseeinrichtung, und selbstverständlich den japanischen Öffnungszeiten (am Wochenende und an Feiertagen natürlich länger als an normalen Wochentagen, denn dann haben die Leute ja auch Zeit zum Einkaufen) (und ganz ehrlich, das macht doch nur Sinn, oder?), ist IKEA in Japan nun aber tatsächlich genauso wie IKEA in Berlin, Hamburg, vermutlich überall auf der Welt - ich bin beeindruckt. Und war sehr erfreut, denn das war einfach so schön und aufregend, diesen einen Nachmittag dort zu verbringen, durch die - exakt bekannt aufgebaute - Ausstellung zu wandern, und immer wieder auf Dinge zu zeigen, die ich besitze, die jemandes Zimmer zieren... so oft sogar, dass sich Vinícius irgendwann zu der Frage veranlasst sah, ob es denn bei uns auch noch andere Einkaufsmöglichkeiten gäbe als IKEA? ;P *hüstel* natürlich gibt es die. Aber da macht Einkaufen nicht soviel Spaß ;)
Und damit ihr auch mal einen Eindruck davon bekommen könnt, wie es denn da so aussieht (was, nach meiner langwierigen Erklärung, jetzt ja eigentlich nicht mehr nötig ist, denn ihr kennt ja schon alles...) - immerhin, eines ist durch und durch anders: Der ganze Laden ist voller Japaner!
Was ja dann schon irgendwie ein bißchen seltsam ist... *grins*
- hier also ein paar Bilder meines Ausflugs:

... man beachte den stilecht im Sessel rechts vorne schlummernden Japaner... ;)

Ach ja, ich hab übrigens nirgendwo in ganz Japan bisher soviele Kinder auf einem Haufen gesehen wie an diesem einen Nachmittag. Ich frage mich ja ob IKEA sich nicht irgendwie positiv auf die desolate Geburtenrate in diesem Land auswirken mag... schließlich gibt es soviele niedliche Dinge für Kinder da... da könnte man doch echt anfangen über die Anschaffung eines eben solchen nachzudenken ;P

Ein Brasilianer, der von einer Deutschen in Japan in die Wunderwelt schwedischer Innenraumgestaltung eingeführt wird... ich glaube das war eigentlich das was am meisten Spaß gemacht hat an der ganzen Tour :)
Und seine Mutter wünscht sich glaube ich jetzt auch eine Filiale in Sao Paulo... *g*
Oh, und natürlich gibt es am Ende nach den Kassen auch Hotdogs und allerlei (angeblich) schwedische Süßigkeiten (UND Lakritze! yay!!^^)... wie sich das halt gehört.
Also, fasse ich mal zusammen - wenn ich das nächste Mal Heimweh bekomme, dann setze ich mich in die Bahn und fahr die 50 Minuten bis nach Minami-Funabashi, und setzt mich eine Weile in RIGGE oder FLÄLSTÖF, oder wie sie alle heißen :), und fühl mich für eine Weile wieder ganz wie zu Hause... :D

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das was mir so durch den Kopf geht grade...
Sep. 21st, 2006 | 06:05 pm
location: 早稲田奉仕園国際 #3-036
mood:
nichts Besonderes...
music: ~nope~
... bevor die faule Zeit ein offizielles Ende nimmt ^^
Ewig lange her der letzte Eintrag... und nun nähern sich meine Ferien rapide ihrem Ende, und ich werde ab nächster Woche wieder viele Ausreden haben, warum ich nichts schreibe, meine Bilder nicht hochlade, und so weiter... ;p
neeeeee, das wird nicht so kommen! Bestimmt nicht. Versprochen.
Aber es wird noch ein bißchen dauern, bis ich die Bilder meiner kleinen Korea (eigentlich eher Seoul-) Reise in die Galerie gestellt hab... sind doch ein paar mehr geworden als beim letzten Mal *g* und noch dazu sind natürlich alle viel zu groß im Format... aber es war toll, absolut schön, und ich wäre am liebsten noch länger geblieben... aber davon später mehr ^^
Wie schon gesagt, meine Ferien sind so gut wie vorbei, und morgen Vormittag werde ich mich zu höchst ungewohnter Zeit *hüstel* aus dem Bett bequemen, um meine Kurse für das kommende Semester zu wählen. Ich bin gespannt... vor allem darauf ob es mir gestattet sein wird in die Kurse des 5ten Levels zu kommen. Zum Glück war mein einer Kurs letztes Jahr Level 4 (weil der Level 3 Kurs zu klein war, da haben sie uns einfach zusammengelegt), und darauf hoffe ich mal meine Wünsche stützen zu können *g* schaun wir mal :p
Außerdem wird es bestimmt nett sein, die ganzen anderen Leute wiederzusehen - von denen hab ich echt kaum jemanden während der Ferien getroffen - und natürlich sind da noch die ganzen Neuen...
Seit einer guten Woche hab ich ja nämlich auch wieder Mitbewohner, massenweise, könnte man sagen, aber es ist garnicht so schlimm wie ich dachte (naja, noch nicht, gell? :p). Während der Ferien fühlte man sich hier im Wohnheim ja manchmal schon ein bißchen wie in einem Mausoleum, jetzt wuselt es zwar nicht gerade durch die Gänge (wir haben ja Fahrstühle, die einen zum gewünschten Stockwerk bringen), aber man hört Leute reden, Musik spielen, Telefone klingeln... das Gebäude lebt wieder, und das ist auf jeden Fall wesentlich schöner als die unheimliche Stille der letzten Wochen.
Ich hab den Nachmittag heute bei der hiesigen Krankenschwester verbracht, einer pensionierten Dame, die behauptet schon 70 Jahre alt zu sein, auch wenn sie eher aussieht wie Ende 50, und mit der man sich gut (und lange) in einer bunten Mischung aus Englisch und Japanisch unterhalten kann. Außerdem hat sie bei mir Fieber gemessen, und ja, ich habe Fieber, also auch wieder eine tolle Ausrede dafür, meinen verbleibenden Essay doch erst am Wochenende in Angriff zu nehmen. Ich muss mich schonen, hat sie gesagt - und damit natürlich völlig Recht ;)
Mein Husten ist im Übrigen auch immer noch da, und bildet also mit dem leichten Fieber (welches aber auch aus meiner hohen Raumtemperatur resultieren kann, aber das ist natürlich nur meine persönliche Überlegung) eine Art Grippe, die aber irgendwie nur halb, und nicht so ganz überzeugend daherkommt. Mir solls recht sein, ich hasse es krank zu sein, und eigentlich wäre es mir am allerliebsten wenn sich alles so bald wie möglich in Gesundsein und Wohlfühlen verwandeln würde. Vielleicht, wenn die Uni wieder angefangen hat, und ich genug andere Dinge zum drüber Sorgen machen und Nachdenken habe... ^^
Tut mir Leid für den derart uninteressanten Eintrag, ich wollte nur gerne einfach ein bißchen was schreiben, und dafür, dass hier in den letzten Wochen kaum etwas geschehen ist (also, in Tokyo) kann ich ja nur begrenzt etwas... *ähem* naja, oder auch etwas mehr. Nächstes Mal wieder bunter, versprochen ;)
Liebe Grüße an euch alle, die ihr bis hierher mitgelesen habt...
+ bis bald (^^)/
Ewig lange her der letzte Eintrag... und nun nähern sich meine Ferien rapide ihrem Ende, und ich werde ab nächster Woche wieder viele Ausreden haben, warum ich nichts schreibe, meine Bilder nicht hochlade, und so weiter... ;p
neeeeee, das wird nicht so kommen! Bestimmt nicht. Versprochen.
Aber es wird noch ein bißchen dauern, bis ich die Bilder meiner kleinen Korea (eigentlich eher Seoul-) Reise in die Galerie gestellt hab... sind doch ein paar mehr geworden als beim letzten Mal *g* und noch dazu sind natürlich alle viel zu groß im Format... aber es war toll, absolut schön, und ich wäre am liebsten noch länger geblieben... aber davon später mehr ^^
Wie schon gesagt, meine Ferien sind so gut wie vorbei, und morgen Vormittag werde ich mich zu höchst ungewohnter Zeit *hüstel* aus dem Bett bequemen, um meine Kurse für das kommende Semester zu wählen. Ich bin gespannt... vor allem darauf ob es mir gestattet sein wird in die Kurse des 5ten Levels zu kommen. Zum Glück war mein einer Kurs letztes Jahr Level 4 (weil der Level 3 Kurs zu klein war, da haben sie uns einfach zusammengelegt), und darauf hoffe ich mal meine Wünsche stützen zu können *g* schaun wir mal :p
Außerdem wird es bestimmt nett sein, die ganzen anderen Leute wiederzusehen - von denen hab ich echt kaum jemanden während der Ferien getroffen - und natürlich sind da noch die ganzen Neuen...
Seit einer guten Woche hab ich ja nämlich auch wieder Mitbewohner, massenweise, könnte man sagen, aber es ist garnicht so schlimm wie ich dachte (naja, noch nicht, gell? :p). Während der Ferien fühlte man sich hier im Wohnheim ja manchmal schon ein bißchen wie in einem Mausoleum, jetzt wuselt es zwar nicht gerade durch die Gänge (wir haben ja Fahrstühle, die einen zum gewünschten Stockwerk bringen), aber man hört Leute reden, Musik spielen, Telefone klingeln... das Gebäude lebt wieder, und das ist auf jeden Fall wesentlich schöner als die unheimliche Stille der letzten Wochen.
Ich hab den Nachmittag heute bei der hiesigen Krankenschwester verbracht, einer pensionierten Dame, die behauptet schon 70 Jahre alt zu sein, auch wenn sie eher aussieht wie Ende 50, und mit der man sich gut (und lange) in einer bunten Mischung aus Englisch und Japanisch unterhalten kann. Außerdem hat sie bei mir Fieber gemessen, und ja, ich habe Fieber, also auch wieder eine tolle Ausrede dafür, meinen verbleibenden Essay doch erst am Wochenende in Angriff zu nehmen. Ich muss mich schonen, hat sie gesagt - und damit natürlich völlig Recht ;)
Mein Husten ist im Übrigen auch immer noch da, und bildet also mit dem leichten Fieber (welches aber auch aus meiner hohen Raumtemperatur resultieren kann, aber das ist natürlich nur meine persönliche Überlegung) eine Art Grippe, die aber irgendwie nur halb, und nicht so ganz überzeugend daherkommt. Mir solls recht sein, ich hasse es krank zu sein, und eigentlich wäre es mir am allerliebsten wenn sich alles so bald wie möglich in Gesundsein und Wohlfühlen verwandeln würde. Vielleicht, wenn die Uni wieder angefangen hat, und ich genug andere Dinge zum drüber Sorgen machen und Nachdenken habe... ^^
Tut mir Leid für den derart uninteressanten Eintrag, ich wollte nur gerne einfach ein bißchen was schreiben, und dafür, dass hier in den letzten Wochen kaum etwas geschehen ist (also, in Tokyo) kann ich ja nur begrenzt etwas... *ähem* naja, oder auch etwas mehr. Nächstes Mal wieder bunter, versprochen ;)
Liebe Grüße an euch alle, die ihr bis hierher mitgelesen habt...
+ bis bald (^^)/
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Dinge tun, jippie!
Sep. 3rd, 2006 | 04:53 pm
mood:
ganz zufrieden mit der Welt
music: Duelist OST
Es geht mir schon viel besser... bin ich froh. Ein bißchen rumgehustet wird zwar noch, aber das ist hoffentlich auch bald vorbei. Herrje - das hat aber auch lange gedauert!
(und ich zweifle an der Wirksamkeit der komischen Tabletten... vier Stück hin oder her, wahrscheinlich hab ich nicht feste genug dran geglaubt dass sie helfen würden.. ;p)
Die Besserung kann man auch an der gestiegenen Zahl der Aktivitäten in den letzten Tagen erkennen... am Freitag haben Vinícius und ich uns einen kleinen Aufkleber für unseren Reisepaß besorgt, der nun dafür sorgt dass wir das Land so oft wir wollen verlassen können, ohne dass unser Visum oder unser 'Alien'-Status darunter leiden... sehr schick. Und ich hatte die beeindruckenste Amts-Erfahrung meines Lebens... nicht dass da nicht viele Leute gewesen wären, auf dem Amt für Ausländerfragen (oder wie man das nennt), aber irgendwie war alles ganz einfach. Nach Shinagawa fahren, den gut ausgeschilderten Bus zum Amt nehmen, reingehen, Lageplan lesen, hochgehen, Nummer ziehen, Formular ausfüllen, oh, schon dran, Fragen stellen und beantwortet bekommen, netter Beamter, nochmal runter, Marke kaufen und aufkleben, wieder zum netten Beamten, Stempel drauf, und gut is. Das war's, danke, zurück zum Bahnhof. - Ich glaube das Ganze hat keine halbe Stunde gedauert. Erstaunlich... vor allem im Vergleich mit meinen sonstigen berauschenden Erfahrungen auf Berliner Einwohnermeldeämtern *hüstel*.
Was für eine nette Abwechslung! d(^^)
Danach haben wir es tatsächlich ENDLICH geschafft "Fluch der Karibik2" zu sehen. Juchu!! Und, ganz ehrlich... ich mag ihn. Bill Nighy ist klasse (ähm - das ist der mit den vielen Tentakeln im Gesicht), nur schade dass die meisten Crewleute des Fliegenden Holländers pure Computergrafiken waren. Echt unterhaltsames Kino, fand ich (und so schöne Musik...). Und außerdem hab ich entdeckt dass Popcorn hier, im Vergleich zu Berliner Kinopreisen, geradezu lächerlich erschwinglich ist! *strahl* hmm, Karamelpopcorn...
Gestern haben wir Valentin verabschiedet, der jetzt in Osaka weilt (denke ich doch), und den wir vermutlich, wenn alles klappt, in etwas mehr als einer Woche schon wiedersehen... wenn auch nicht in Tokyo. Wir haben uns zum Mittagessen bei mir hier in Baba getroffen, und dann waren wir drei (Valentin, Vina und ich) "baikingu" machen - also, Mittagsbuffet bei Shakey's, einem Möchtegern-amerikanischen Pizzaladen. Ich weiß nicht warum die Japaner für solche Buffets das Wort "Viking" benutzen, aber Valentin und Vina haben sich alle Mühe gegeben dem gerecht zu werden *hüstel* *lach* war aber nicht schlecht... auch wenn es jedem Italiener wahrscheinlich den Magen umgedreht hätte zu sehen wie die Japaner Banane und Vanillepudding auf Pizza schichten... ;D
Und heute habe ich dann so gut wie alles geschafft was auf meiner langen Liste stand... das fühlt sich richtig toll an. Mein Zimmer ist total aufgeräumt (naja, "total" ist vielleicht etwas übertrieben...), meine Wäsche gewaschen, das Bad geputzt... nur gelernt hab ich nicht - aber das stand auch nicht auf meiner Liste ;)
Und was ich noch geschafft habe ist endlich mal die Fotos von meinem Aufstieg auf den Fuji in die Galerie zu stellen. Einen kleinen Bericht dazu schreib ich vielleicht später noch (uff... will ich das alles nochmal durchleben?), wer mag kann sich aber die Bilder immerhin schonmal angucken ^^

einfach auf das Bild klicken ;)
Das soll's gewesen sein für heute... oh, und ach ja - am Donnerstag fliege ich nach Seoul, um Joohye zu treffen (und ein bißchen Sight-Seeing zu machen..)! Ich freu mich schon so!! (o^^o)
Zusammen mit Daniel und Vina, und wenn eben alles klappt, kommt Valentin dann irgendwann auch noch dazu. Ach ja... wie schön!
(und ich zweifle an der Wirksamkeit der komischen Tabletten... vier Stück hin oder her, wahrscheinlich hab ich nicht feste genug dran geglaubt dass sie helfen würden.. ;p)
Die Besserung kann man auch an der gestiegenen Zahl der Aktivitäten in den letzten Tagen erkennen... am Freitag haben Vinícius und ich uns einen kleinen Aufkleber für unseren Reisepaß besorgt, der nun dafür sorgt dass wir das Land so oft wir wollen verlassen können, ohne dass unser Visum oder unser 'Alien'-Status darunter leiden... sehr schick. Und ich hatte die beeindruckenste Amts-Erfahrung meines Lebens... nicht dass da nicht viele Leute gewesen wären, auf dem Amt für Ausländerfragen (oder wie man das nennt), aber irgendwie war alles ganz einfach. Nach Shinagawa fahren, den gut ausgeschilderten Bus zum Amt nehmen, reingehen, Lageplan lesen, hochgehen, Nummer ziehen, Formular ausfüllen, oh, schon dran, Fragen stellen und beantwortet bekommen, netter Beamter, nochmal runter, Marke kaufen und aufkleben, wieder zum netten Beamten, Stempel drauf, und gut is. Das war's, danke, zurück zum Bahnhof. - Ich glaube das Ganze hat keine halbe Stunde gedauert. Erstaunlich... vor allem im Vergleich mit meinen sonstigen berauschenden Erfahrungen auf Berliner Einwohnermeldeämtern *hüstel*.
Was für eine nette Abwechslung! d(^^)
Danach haben wir es tatsächlich ENDLICH geschafft "Fluch der Karibik2" zu sehen. Juchu!! Und, ganz ehrlich... ich mag ihn. Bill Nighy ist klasse (ähm - das ist der mit den vielen Tentakeln im Gesicht), nur schade dass die meisten Crewleute des Fliegenden Holländers pure Computergrafiken waren. Echt unterhaltsames Kino, fand ich (und so schöne Musik...). Und außerdem hab ich entdeckt dass Popcorn hier, im Vergleich zu Berliner Kinopreisen, geradezu lächerlich erschwinglich ist! *strahl* hmm, Karamelpopcorn...
Gestern haben wir Valentin verabschiedet, der jetzt in Osaka weilt (denke ich doch), und den wir vermutlich, wenn alles klappt, in etwas mehr als einer Woche schon wiedersehen... wenn auch nicht in Tokyo. Wir haben uns zum Mittagessen bei mir hier in Baba getroffen, und dann waren wir drei (Valentin, Vina und ich) "baikingu" machen - also, Mittagsbuffet bei Shakey's, einem Möchtegern-amerikanischen Pizzaladen. Ich weiß nicht warum die Japaner für solche Buffets das Wort "Viking" benutzen, aber Valentin und Vina haben sich alle Mühe gegeben dem gerecht zu werden *hüstel* *lach* war aber nicht schlecht... auch wenn es jedem Italiener wahrscheinlich den Magen umgedreht hätte zu sehen wie die Japaner Banane und Vanillepudding auf Pizza schichten... ;D
Und heute habe ich dann so gut wie alles geschafft was auf meiner langen Liste stand... das fühlt sich richtig toll an. Mein Zimmer ist total aufgeräumt (naja, "total" ist vielleicht etwas übertrieben...), meine Wäsche gewaschen, das Bad geputzt... nur gelernt hab ich nicht - aber das stand auch nicht auf meiner Liste ;)
Und was ich noch geschafft habe ist endlich mal die Fotos von meinem Aufstieg auf den Fuji in die Galerie zu stellen. Einen kleinen Bericht dazu schreib ich vielleicht später noch (uff... will ich das alles nochmal durchleben?), wer mag kann sich aber die Bilder immerhin schonmal angucken ^^
einfach auf das Bild klicken ;)
Das soll's gewesen sein für heute... oh, und ach ja - am Donnerstag fliege ich nach Seoul, um Joohye zu treffen (und ein bißchen Sight-Seeing zu machen..)! Ich freu mich schon so!! (o^^o)
Zusammen mit Daniel und Vina, und wenn eben alles klappt, kommt Valentin dann irgendwann auch noch dazu. Ach ja... wie schön!
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*HUST* ... *GrooAARR* ;)
Aug. 28th, 2006 | 04:52 pm
mood:
hustend wie ein alter Elefant
music: Grillen vorm Fenster
So, heute war zwar schönstes Urlaubs-, Lern- und Ferienwetter, aber ich hab den halben Tag lieber im Bett verbracht. Ich hab keine Lust mehr aufs Kranksein, deswegen war ich heute in der Apotheke, und habe es tatsächlich geschafft mit der ungelogen mindestens 87-jährigen Apothekerin zu kommunizieren (wann geht man hier nur in Rente??), und ihr zu erklären was ich benötige. Das Ergebnis ist jenes -

- seltsame Fläschchen, inklusive der darin enthaltenen Tabletten. Davon schluck ich jetzt nach jedem Essen vier(!), und dann... bin ich hoffentlich bald wieder Hustenfrei und zufrieden. Hoffentlich...
... aber, ganz ehrlich, sieht das nicht ein bißchen... unmodern aus? Ich meine, ich bin schließlich in Japan, Land der unbegrenzten technischen Möglichkeiten, mit einem völlig undurchschaubaren Recyclingsystem und den erwärmbaren Klobrillen... aber die Medikamente stammen (ebenso wie die Apothekerin...) noch aus dem letzten bis vorletzten Jahrhundert... seltsam, irgendwie.
Aber egal, Hauptsache es hilft! ^^

- seltsame Fläschchen, inklusive der darin enthaltenen Tabletten. Davon schluck ich jetzt nach jedem Essen vier(!), und dann... bin ich hoffentlich bald wieder Hustenfrei und zufrieden. Hoffentlich...
... aber, ganz ehrlich, sieht das nicht ein bißchen... unmodern aus? Ich meine, ich bin schließlich in Japan, Land der unbegrenzten technischen Möglichkeiten, mit einem völlig undurchschaubaren Recyclingsystem und den erwärmbaren Klobrillen... aber die Medikamente stammen (ebenso wie die Apothekerin...) noch aus dem letzten bis vorletzten Jahrhundert... seltsam, irgendwie.
Aber egal, Hauptsache es hilft! ^^
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Schlüsseldienste...
Aug. 27th, 2006 | 06:02 pm
mood:
sick
music: mein heiseres Husten
Heute Abend bin ich mit Daniel und Valentin unterwegs gewesen. Eigentlich auf der Suche nach Nahrung stromerten wir die Waseda doori hinunter, und da das von Daniel angepeilte koreanische Restaurant leider anscheinend abgerissen wurde ("Ich bin mir sicher dass es hier irgendwo war! vielleicht... oh, vielleicht da wo jetzt das Loch und die Baustelle sind. Mist!"), beschlossen wir bis zum U-Bahnhof Waseda zu laufen. Auf dem Weg dorthin fand Valentin auf der Straße einen Schlüssel. Einen Haustürschlüssel, dem Aussehen nach zu urteilen. Mit einem Tamagochi-Anhänger, wenn ich nicht irre, und himmelblauem Schlüsselschutz (oder wie diese Plastikumhüllungen heißen)... gute deutsche Bürger in Japan die wir sind haben wir das Fundstück zum nächsten koban, der Polizeistation an der Ecke, gebracht. Oh, welch Aufregung für die dortigen Polizisten!! \(^^)/
Normalerweile vertreiben sie sich die Abende ja vor allem damit, junge Leute auf Fahrrädern anzuhalten, und das Licht oder andere fehlende Dinge zu bemängeln (die Kreuzung da ist echt gefährlich - also, für unbescholtene Radfahrer). Diesmal also eine Fundsache, und dazu noch drei Ausländer - ach, egal, die werden schon Japanisch können, einfach munter drauflosreden! - da wurden sofort alle anwesenden drei Beamten mobilisiert, und ich stellte mich innerlich schon auf eine halbstündige Tatsachenaufnahme ein... tatsächlich wollten sie dann nur Uhrzeit und Ort des Fundes wissen, und dann noch einen Namen und eine Anschrift von uns, was ich, weil ich doch gleich um die Ecke wohne, praktischer Weise übernommen habe. Und dann kam die schöne Erklärung des Polizisten: wenn niemand den Schlüssel innerhalb des nächsten halben Jahres abholt, dann kontakten sie mich, und ER GEHÖRT MIR!! (o^^o)
Man könnte also sagen, dass mir vielleicht in einem halben Jahr eine Wohnung in Tokyo gehört -- ich muss nur noch rausfinden wo sie eigentlich ist....
... toll, oder?
;)
Normalerweile vertreiben sie sich die Abende ja vor allem damit, junge Leute auf Fahrrädern anzuhalten, und das Licht oder andere fehlende Dinge zu bemängeln (die Kreuzung da ist echt gefährlich - also, für unbescholtene Radfahrer). Diesmal also eine Fundsache, und dazu noch drei Ausländer - ach, egal, die werden schon Japanisch können, einfach munter drauflosreden! - da wurden sofort alle anwesenden drei Beamten mobilisiert, und ich stellte mich innerlich schon auf eine halbstündige Tatsachenaufnahme ein... tatsächlich wollten sie dann nur Uhrzeit und Ort des Fundes wissen, und dann noch einen Namen und eine Anschrift von uns, was ich, weil ich doch gleich um die Ecke wohne, praktischer Weise übernommen habe. Und dann kam die schöne Erklärung des Polizisten: wenn niemand den Schlüssel innerhalb des nächsten halben Jahres abholt, dann kontakten sie mich, und ER GEHÖRT MIR!! (o^^o)
Man könnte also sagen, dass mir vielleicht in einem halben Jahr eine Wohnung in Tokyo gehört -- ich muss nur noch rausfinden wo sie eigentlich ist....
... toll, oder?
;)
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mit dem Rad durch Japan - also, erstmal Tokyo... ^^
Jul. 31st, 2006 | 01:43 pm
mood:
entspannt+erfreut
Die Zeit vergeht... ganz komisch grade. Ich weiß nicht woran es liegt, aber ohne die alltägliche Routine der Unikurse ist es echt schwierig... wann habe ich was gemacht, was passiert als nächstes und was muss auf jeden Fall bis wann noch gemacht werden? Ich gebe zu, ich bin verwirrt.
Nichtsdestotrotz habe ich heute etwas sehr schönes erlebt, ich habe nämlich ein Fahrrad geschenkt bekommen \(^^)/ DANKE STEFAN!!!
Jawohl, ein richtiges, fahrendes Rad, mit dem ich jetzt auch Tokyo unsicher machen kann, wie all die anderen Radfahrer das schon immer so schön vormachen *g*. Dies hier ist der ehrenwerte Drahtesel, den ich nun mein eigen nennen kann:

Natürlich - ich bin ja in Japan - konnte ich nicht einfach hingehen, "Danke Stefan" sagen und dann damit abgondeln... nein nein, wir haben den Nachmittag damit verbracht zu einem Fahrradladen zu wandern, dem dortigen Angestellten klarzumachen was wir komischen Ausländern nun eigentlich gerne von ihm wollten - nämlich das Ausstellen eines "Besitzerscheins" auf meinen Namen - und dann wechselte noch die Summe von 500 Yen den Besitzer (wofür genau eigentlich ich die bezahlt habe, ist mir noch nicht so ganz klar... aber, naja, wo das Rad doch schon umsonst war, da sag ich mal garnix ;) ). Und dann wurde die Nummernplakete mit einer neuen überklebt, und ich muss nun ständig den kleinen Besitzerscheindurchschlag mit mir rumtragen, damit ich, falls mich die Polizei mal anhält (und das machen sie gelegentlich), auch nachweisen kann dass das Rad wirklich und wahrhaftig mir gehört. Fahrrad"ausleihe" gehört nämlich hier ungefähr fast schon so zur Normalität wie der Schirmtausch (ihr erinnert euch vielleicht). Zumindest wurde mir das so vermittelt, und ich kann mir das gut vorstellen... hat ja auch fast jeder eins, und ob man nun mit dem eigenen Rad nach Hause fährt oder mit dem eines anderen... manchmal sind die Japaner wirklich... krass (ich möchte ein dezentes Kopfschütteln hinzufügen).
Naja, auf jeden Fall war es damit dann noch nicht ganz beendet, denn ich musste noch im Wohnheim vorstellig werden und denen mitteilen dass ich jetzt im Besitz eines Rades bin, woraufhin ich einen kleinen lilanen Aufkleber mit meiner Zimmernummer bekam (der war auch tatsächlich schon vorbereitet, man weiß ja nie... o_O), und den habe ich ordnungsgemäß (ich hoffe doch) an meinem Rad befestigt. Jetzt darf ich es auch hinterm Haus parken, ohne den Verdacht der unrechtmäßigen Parkplatznutzung zu erregen *G*.
Ihr seht also, man kann in Japan eine Menge Spaß haben, wenn man sich an die Regeln hält. Und das tut man besser, denn die Leute hier sind immer so entsetzt wenn man es nicht tut, dass sie einem schon wieder Leid tun können. Und außerdem, ich gebe es zu, habe ich auch wirklich immer ein schlechtes Gewissen, wenn ich mal was tue was gegen die allgegenwärtigen Regeln ist... ;p
Radfahren ist übrigens, laut Stefan, die einzige Tätigkeit bei der Japaner sich völlig frei und uneingeschränkt auslassen können. Und das liegt angeblich an den fast nichtexistenten Regeln... - Ja, ich spreche die Wahrheit! Man kann auf der Straßenseite fahren die einem beliebt, außerdem fährt man hier grundsätzlich auf dem Bürgersteig, und wer zuerst bremst verliert sowieso. Ein Rücklicht ist vielleicht hilfreich, aber keine Pflicht, wer klingelt wenn er vorbei will ist nett, aber es geht auch ohne, und gestoppt wird man höchstens wenn man zu mehr als einer Person auf einem Rad unterwegs ist - und die anwesenden Polizisten Langeweile haben (und da wir in Japan sind, haben sie die durchaus häufiger). Das alles hab ich ja bislang als passiver Beobachter (oder gelegentliches Opfer) lange genug erleben dürfen, ab nun werde ich mich auch aktiv in diesen Teil der östlichen Welt wagen... und, ach ja, Fahrradhelme sind hier ungefähr genauso verbreitet wie Zahnspangen... - also drückt mir die Daumen! *gg*
Nichtsdestotrotz habe ich heute etwas sehr schönes erlebt, ich habe nämlich ein Fahrrad geschenkt bekommen \(^^)/ DANKE STEFAN!!!
Jawohl, ein richtiges, fahrendes Rad, mit dem ich jetzt auch Tokyo unsicher machen kann, wie all die anderen Radfahrer das schon immer so schön vormachen *g*. Dies hier ist der ehrenwerte Drahtesel, den ich nun mein eigen nennen kann:

Natürlich - ich bin ja in Japan - konnte ich nicht einfach hingehen, "Danke Stefan" sagen und dann damit abgondeln... nein nein, wir haben den Nachmittag damit verbracht zu einem Fahrradladen zu wandern, dem dortigen Angestellten klarzumachen was wir komischen Ausländern nun eigentlich gerne von ihm wollten - nämlich das Ausstellen eines "Besitzerscheins" auf meinen Namen - und dann wechselte noch die Summe von 500 Yen den Besitzer (wofür genau eigentlich ich die bezahlt habe, ist mir noch nicht so ganz klar... aber, naja, wo das Rad doch schon umsonst war, da sag ich mal garnix ;) ). Und dann wurde die Nummernplakete mit einer neuen überklebt, und ich muss nun ständig den kleinen Besitzerscheindurchschlag mit mir rumtragen, damit ich, falls mich die Polizei mal anhält (und das machen sie gelegentlich), auch nachweisen kann dass das Rad wirklich und wahrhaftig mir gehört. Fahrrad"ausleihe" gehört nämlich hier ungefähr fast schon so zur Normalität wie der Schirmtausch (ihr erinnert euch vielleicht). Zumindest wurde mir das so vermittelt, und ich kann mir das gut vorstellen... hat ja auch fast jeder eins, und ob man nun mit dem eigenen Rad nach Hause fährt oder mit dem eines anderen... manchmal sind die Japaner wirklich... krass (ich möchte ein dezentes Kopfschütteln hinzufügen).
Naja, auf jeden Fall war es damit dann noch nicht ganz beendet, denn ich musste noch im Wohnheim vorstellig werden und denen mitteilen dass ich jetzt im Besitz eines Rades bin, woraufhin ich einen kleinen lilanen Aufkleber mit meiner Zimmernummer bekam (der war auch tatsächlich schon vorbereitet, man weiß ja nie... o_O), und den habe ich ordnungsgemäß (ich hoffe doch) an meinem Rad befestigt. Jetzt darf ich es auch hinterm Haus parken, ohne den Verdacht der unrechtmäßigen Parkplatznutzung zu erregen *G*.
Ihr seht also, man kann in Japan eine Menge Spaß haben, wenn man sich an die Regeln hält. Und das tut man besser, denn die Leute hier sind immer so entsetzt wenn man es nicht tut, dass sie einem schon wieder Leid tun können. Und außerdem, ich gebe es zu, habe ich auch wirklich immer ein schlechtes Gewissen, wenn ich mal was tue was gegen die allgegenwärtigen Regeln ist... ;p
Radfahren ist übrigens, laut Stefan, die einzige Tätigkeit bei der Japaner sich völlig frei und uneingeschränkt auslassen können. Und das liegt angeblich an den fast nichtexistenten Regeln... - Ja, ich spreche die Wahrheit! Man kann auf der Straßenseite fahren die einem beliebt, außerdem fährt man hier grundsätzlich auf dem Bürgersteig, und wer zuerst bremst verliert sowieso. Ein Rücklicht ist vielleicht hilfreich, aber keine Pflicht, wer klingelt wenn er vorbei will ist nett, aber es geht auch ohne, und gestoppt wird man höchstens wenn man zu mehr als einer Person auf einem Rad unterwegs ist - und die anwesenden Polizisten Langeweile haben (und da wir in Japan sind, haben sie die durchaus häufiger). Das alles hab ich ja bislang als passiver Beobachter (oder gelegentliches Opfer) lange genug erleben dürfen, ab nun werde ich mich auch aktiv in diesen Teil der östlichen Welt wagen... und, ach ja, Fahrradhelme sind hier ungefähr genauso verbreitet wie Zahnspangen... - also drückt mir die Daumen! *gg*
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Hanabi 花火 und Tag des Meeres...
Jul. 17th, 2006 | 02:03 pm
mood:
lethargic
music: Thetis
Es regnet. Tatsächlich. Und auch schon seit Stunden...
Seit Wochen ist es jetzt tatsächlich mal kühler im Flur als in meinem Zimmer - und das ohne Klimaanlage! Ach ist das schön...!! :D
Ich habe heute frei gehabt - denn heute ist "umi no hi" 海の日 - der "Tag des Meeres", und da haben natürlich alle frei. Ist doch klar ^^
Genutzt hab ich den extra-freien Tag nicht besonders... ehrlich gesagt lag ich bis drei Uhr im Bett *ähem*, und danach... hmm... ich weiß dass ich morgen einen großen Kanji-Test schreibe, und ich weiß auch schon was ich dafür lernen muss... soweit die Theorie. In der Praxis habe ich versucht irgendjemanden in Berlin zu erwischen, der mir vom Con erzählt - ja, denn am Wochenende fand das Lydra3 statt, und ich war hier... und hab sehr viel an euch gedacht, meine lieben mit-eSeL :)
Das ist mir zum Glück auch gelungen (danke Basti!^^), und nebenbei habe ich dann noch Zeit gehabt, um endlich mal ein paar Bilder in eine internetgenehme Form zu bringen... und, oh, ihr werdet es nicht glauben, es sind Bilder die ich am gestrigen Abend gemacht habe!! *lach*
Jawohl ja, gestern Abend waren wir nämlich in Yokohama (das ja irgendwie fast zu Tokyo gehört), und haben dort Feuerwerk gesehen - "hanabi" 花火, wie die Japaner sagen. Oooh, und ich MAG Feuerwerk... (o^^o)
( wie es in Yokohama war... )
Die Bilder die ich gemacht habe findet ihr in der Galerie. Wie zum Beispiel dieses hier, und viele andere

Also was für diejenigen unter euch die Feuerwerke mögen... ;)
Ich hoffe man kann ein bißchen was erkennen... ich hab immerhin mal versucht die seltsame "Feuerwerk"-Funktion meiner Kamera auszuprobieren... *g*
Videos, die vielleicht noch ein bißchen beeindruckender sind - auch weil sie die herrlichen "Aahh!"s und "Oohh!!"s der Zuschauer hoffentlich wiedergeben^^ - gibt es auch, allerdings habe ich sie noch nicht hochgeladen. Sobald ich das getan habe, füge ich sie als Kommentar an :)
Ja, und ansonsten? Meine letzte Uniwoche beginnt morgen, und danach... die Ferien. Oh oh. Ferien... und ich weiß immer noch nicht recht was ich tun werde. Aber ich bin ja nicht alleine hier.. und meine Eltern kommen mich auch besuchen ^^ Darauf freue ich mich schon sehr.
Aber erstmal muss diese Woche noch rumgebracht werden... und da fange ich am besten jetzt endlich mal an. Morgen gibt's schließlich den Test... und nicht nur den :P
liebe Grüße an euch alle!!
und bis bald (ehrlich!) ^^
Seit Wochen ist es jetzt tatsächlich mal kühler im Flur als in meinem Zimmer - und das ohne Klimaanlage! Ach ist das schön...!! :D
Ich habe heute frei gehabt - denn heute ist "umi no hi" 海の日 - der "Tag des Meeres", und da haben natürlich alle frei. Ist doch klar ^^
Genutzt hab ich den extra-freien Tag nicht besonders... ehrlich gesagt lag ich bis drei Uhr im Bett *ähem*, und danach... hmm... ich weiß dass ich morgen einen großen Kanji-Test schreibe, und ich weiß auch schon was ich dafür lernen muss... soweit die Theorie. In der Praxis habe ich versucht irgendjemanden in Berlin zu erwischen, der mir vom Con erzählt - ja, denn am Wochenende fand das Lydra3 statt, und ich war hier... und hab sehr viel an euch gedacht, meine lieben mit-eSeL :)
Das ist mir zum Glück auch gelungen (danke Basti!^^), und nebenbei habe ich dann noch Zeit gehabt, um endlich mal ein paar Bilder in eine internetgenehme Form zu bringen... und, oh, ihr werdet es nicht glauben, es sind Bilder die ich am gestrigen Abend gemacht habe!! *lach*
Jawohl ja, gestern Abend waren wir nämlich in Yokohama (das ja irgendwie fast zu Tokyo gehört), und haben dort Feuerwerk gesehen - "hanabi" 花火, wie die Japaner sagen. Oooh, und ich MAG Feuerwerk... (o^^o)
( wie es in Yokohama war... )
Die Bilder die ich gemacht habe findet ihr in der Galerie. Wie zum Beispiel dieses hier, und viele andere
Also was für diejenigen unter euch die Feuerwerke mögen... ;)
Ich hoffe man kann ein bißchen was erkennen... ich hab immerhin mal versucht die seltsame "Feuerwerk"-Funktion meiner Kamera auszuprobieren... *g*
Videos, die vielleicht noch ein bißchen beeindruckender sind - auch weil sie die herrlichen "Aahh!"s und "Oohh!!"s der Zuschauer hoffentlich wiedergeben^^ - gibt es auch, allerdings habe ich sie noch nicht hochgeladen. Sobald ich das getan habe, füge ich sie als Kommentar an :)
Ja, und ansonsten? Meine letzte Uniwoche beginnt morgen, und danach... die Ferien. Oh oh. Ferien... und ich weiß immer noch nicht recht was ich tun werde. Aber ich bin ja nicht alleine hier.. und meine Eltern kommen mich auch besuchen ^^ Darauf freue ich mich schon sehr.
Aber erstmal muss diese Woche noch rumgebracht werden... und da fange ich am besten jetzt endlich mal an. Morgen gibt's schließlich den Test... und nicht nur den :P
liebe Grüße an euch alle!!
und bis bald (ehrlich!) ^^
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カラオケ
Jul. 5th, 2006 | 12:50 pm
mood:
relaxed
music: Ohyama Yurika - chiisai koi no uta
I've been to Karaoke today ^^
For the first time since I came to Japan... I know that's hard to believe, but somehow I always managed to get around it. Which, now that I've actually been, is quite sad, cause I had a very nice afternoon, and it wasn't half as embarassing as I thought it would be ;p
I went to see a friend who will be leaving Japan tomorrow afternoon, and return to his university in California. We met in the Literature class I was taking, and spend a very nice semester (together with another Japanese guy) sitting in one of the last rows, sharing food and keeping each other awake during the three-hours-on-a-Friday-afternoon-lectur e. Now he's leaving, so I joined him and two friends on their weekly Wednesday afternoon karaoke sessions. And it was fun... ( what I sang... )
So, that was my exciting event for this afternoon... the other exciting events of this day included, of course, watching the game at four o'clock in the morning, and seeing Italian campers win against our poorly exhausted team... ah, I'm not gonna talk about that, though, since that's just gonna make me feel angry... and, however, after watching that I actually slept in (overheard TWO alarms), and missed my first two lessons, but was luckily woken up by Vinícius at 12.20h, so I could at least make it to my keigo-class at 13h... I guess my body just decided it was time I got more than three or four hours sleep a night, for once... ;)
It rained a lot here today, which I think is quite nice, and if I could decide about the weather, we'd have a lot more rain this week - everything is better than 28 degrees and stifling humidity!
For the first time since I came to Japan... I know that's hard to believe, but somehow I always managed to get around it. Which, now that I've actually been, is quite sad, cause I had a very nice afternoon, and it wasn't half as embarassing as I thought it would be ;p
I went to see a friend who will be leaving Japan tomorrow afternoon, and return to his university in California. We met in the Literature class I was taking, and spend a very nice semester (together with another Japanese guy) sitting in one of the last rows, sharing food and keeping each other awake during the three-hours-on-a-Friday-afternoon-lectur
So, that was my exciting event for this afternoon... the other exciting events of this day included, of course, watching the game at four o'clock in the morning, and seeing Italian campers win against our poorly exhausted team... ah, I'm not gonna talk about that, though, since that's just gonna make me feel angry... and, however, after watching that I actually slept in (overheard TWO alarms), and missed my first two lessons, but was luckily woken up by Vinícius at 12.20h, so I could at least make it to my keigo-class at 13h... I guess my body just decided it was time I got more than three or four hours sleep a night, for once... ;)
It rained a lot here today, which I think is quite nice, and if I could decide about the weather, we'd have a lot more rain this week - everything is better than 28 degrees and stifling humidity!
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zu heiß, zu heiß - 暑すぎるよ!
Jun. 29th, 2006 | 04:23 pm
mood:
slightly tired
music: Richie Ren - Dui mian de nu hai kan guo lai ^^
Himmel... wie soll das hier nur werden wenn der richtige Sommer anfängt?
Heute hatte es lockere 29 Grad, blauer Himmel, strahlende, ach was, knallende Sonne, und kaum ein Lüftchen wehte... wenn das morgen wieder so wird, dann --- weiß ich noch nicht genau, aber ich frage mich wirklich langsam ob ich den Sommer hier in Tokyo verbringen will. Mit Valentin, der gerade in Hokkaido, also der nördlichsten der japanischen Inseln, ist und dort arbeitet, hab ich neulich schonmal eine mögliche gemeinsame Reise überlegt... jetzt muss nur noch Daniel auch mitkommen, und dann wäre das eine super Sache (meine alte Berlin-Crew, sozusagen, fehlt nur noch Joohye ^^). Hokkaido, das ist da wo im Winter immer 4 Meter Schnee fällt, also, sich zu solchen Wänden aufstapelt, und die Häuser im ersten Stock noch eine extra Eingangstür für diese Zeit haben *lach* wirklich wahr. Ich freu mich schon auf den Winter hier - also, wegen einer Sache vor allem. Falls es hier in Tokyo schneien sollte (und darauf hoffe ich einfach mal), dann möchte ich bitte dabei sein, wenn Leute wie Melissa und Vinícius, aus Australien und Brasilien, das erste Mal echten Schnee erleben :D
- da fällt mir gerade ein, hat von euch schonmal jemand einen Regenschirm benutzt, wenn es geschneit hat? ^^ -
Hach ja, über Schnee reden ist eine gute Sache gerade. Man soll ja auch nicht immer darüber reden dass es heiß ist, davon wird einem nur noch heißer... nicht wahr? Altbekannte Wahrheiten...
Ich hatte heute mein erstes Abschiedsessen, eines von mehreren die in der nächsten Woche anstehen. *SEUFZ* wie unfair. Wo es gerade so schön ist... ... aber auch unglaublich dass die ersten schon nach Hause fahren, wo mein Unterricht noch einen guten Monat lang weitergeht. Oder? Ich finde das seltsam... aber es hat auch Vorteile, zum Beispiel wenn man seinen Professor um eine Verlängerung der Abgabefrist für den verlangten Essay bitten kann, und das kein Problem ist, weil man ja noch länger hier sein wird, und überhaupt... naja, ich mach den Kurs ja eh freiwillig... :P Und am Ende dieses Semesters werde ich vermutlich so ziemlich jede Kurzgeschichte gelesen haben, die Murakami Haruki jemals geschrieben hat! *lach*
Oh, und für diejenigen die mit dem Namen was anfangen können - Murakami Haruki ist ein Absolvent der Uni, an der ich gerade studiere ^^ - und die Waseda Universität ist nämlich generell bekannt für ihre Literaten und Theaterverbindungen.
Die Sache mit dem Ruf, den die einzelnen Unis hier in Japan haben, ist schon etwas seltsam... oder einfach nur gewöhnungsbedürftig, wenn man sowas eben nicht gewohnt ist. Zumindest ist es mir in Deutschland noch nie passiert, dass jemand in ehrfürchtiges Staunen verfallen ist, wenn ich den Namen meiner Uni nenne (obwohl, ehm, das könnte auch an der Uni liegen natürlich... ;) ). Hier dagegen ist es so, dass ich mich nach der entsprechenden Offenbahrung immer der Annahme erwehren muss, ein ausgesprochen kluger Mensch zu sein, und enorm viel für meine Aufnahme gelernt zu haben. Das tut mir dann ja fast schon immer ein bißchen Leid, das grandiose Bild zu zerstören, was man hier von der Waseda hat... *g*
Nein, ganz ehrlich, ich bin irgendwie nicht in der Lage dieses abgöttische Verehren der eigenen Universität, wie es von vielen Japanern praktiziert wird, nachzuvollziehen. Und ich bin mir noch nicht sicher ob ich dem entgehen kann, aber ich werde es auf jeden Fall versuchen zu vermeiden, dass ich an unserer Semester-Endveranstaltung die Waseda-Hymne mitsingen muss. Angeblich ist das ein absolutes Muss, aber, ganz ehrlich, das muss dann einfach wirklich nicht sein. Hymnensingen für mein Land, okay, aber für meine Uni?!
Heute hatte es lockere 29 Grad, blauer Himmel, strahlende, ach was, knallende Sonne, und kaum ein Lüftchen wehte... wenn das morgen wieder so wird, dann --- weiß ich noch nicht genau, aber ich frage mich wirklich langsam ob ich den Sommer hier in Tokyo verbringen will. Mit Valentin, der gerade in Hokkaido, also der nördlichsten der japanischen Inseln, ist und dort arbeitet, hab ich neulich schonmal eine mögliche gemeinsame Reise überlegt... jetzt muss nur noch Daniel auch mitkommen, und dann wäre das eine super Sache (meine alte Berlin-Crew, sozusagen, fehlt nur noch Joohye ^^). Hokkaido, das ist da wo im Winter immer 4 Meter Schnee fällt, also, sich zu solchen Wänden aufstapelt, und die Häuser im ersten Stock noch eine extra Eingangstür für diese Zeit haben *lach* wirklich wahr. Ich freu mich schon auf den Winter hier - also, wegen einer Sache vor allem. Falls es hier in Tokyo schneien sollte (und darauf hoffe ich einfach mal), dann möchte ich bitte dabei sein, wenn Leute wie Melissa und Vinícius, aus Australien und Brasilien, das erste Mal echten Schnee erleben :D
- da fällt mir gerade ein, hat von euch schonmal jemand einen Regenschirm benutzt, wenn es geschneit hat? ^^ -
Hach ja, über Schnee reden ist eine gute Sache gerade. Man soll ja auch nicht immer darüber reden dass es heiß ist, davon wird einem nur noch heißer... nicht wahr? Altbekannte Wahrheiten...
Ich hatte heute mein erstes Abschiedsessen, eines von mehreren die in der nächsten Woche anstehen. *SEUFZ* wie unfair. Wo es gerade so schön ist... ... aber auch unglaublich dass die ersten schon nach Hause fahren, wo mein Unterricht noch einen guten Monat lang weitergeht. Oder? Ich finde das seltsam... aber es hat auch Vorteile, zum Beispiel wenn man seinen Professor um eine Verlängerung der Abgabefrist für den verlangten Essay bitten kann, und das kein Problem ist, weil man ja noch länger hier sein wird, und überhaupt... naja, ich mach den Kurs ja eh freiwillig... :P Und am Ende dieses Semesters werde ich vermutlich so ziemlich jede Kurzgeschichte gelesen haben, die Murakami Haruki jemals geschrieben hat! *lach*
Oh, und für diejenigen die mit dem Namen was anfangen können - Murakami Haruki ist ein Absolvent der Uni, an der ich gerade studiere ^^ - und die Waseda Universität ist nämlich generell bekannt für ihre Literaten und Theaterverbindungen.
Die Sache mit dem Ruf, den die einzelnen Unis hier in Japan haben, ist schon etwas seltsam... oder einfach nur gewöhnungsbedürftig, wenn man sowas eben nicht gewohnt ist. Zumindest ist es mir in Deutschland noch nie passiert, dass jemand in ehrfürchtiges Staunen verfallen ist, wenn ich den Namen meiner Uni nenne (obwohl, ehm, das könnte auch an der Uni liegen natürlich... ;) ). Hier dagegen ist es so, dass ich mich nach der entsprechenden Offenbahrung immer der Annahme erwehren muss, ein ausgesprochen kluger Mensch zu sein, und enorm viel für meine Aufnahme gelernt zu haben. Das tut mir dann ja fast schon immer ein bißchen Leid, das grandiose Bild zu zerstören, was man hier von der Waseda hat... *g*
Nein, ganz ehrlich, ich bin irgendwie nicht in der Lage dieses abgöttische Verehren der eigenen Universität, wie es von vielen Japanern praktiziert wird, nachzuvollziehen. Und ich bin mir noch nicht sicher ob ich dem entgehen kann, aber ich werde es auf jeden Fall versuchen zu vermeiden, dass ich an unserer Semester-Endveranstaltung die Waseda-Hymne mitsingen muss. Angeblich ist das ein absolutes Muss, aber, ganz ehrlich, das muss dann einfach wirklich nicht sein. Hymnensingen für mein Land, okay, aber für meine Uni?!
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Endlich endlich endlich!!
Jun. 21st, 2006 | 01:59 pm
mood:
jut jut geht's
music: bunter mp3 Mix
... ich hab's geschafft einen Teil der Bilder ins Fotoalbum zu stellen! ^^
Es tut mir wirklich schrecklich Leid dass es so lange gedauert hat, und beim nochmaligen Angucken ist mir dann auch aufgefallen dass es ja schon einen ganzen Monat her ist... aber trotzdem habt ihr jetzt endlich die Möglichkeit, euch die Bilder von meinem Samstag beim Sumo anzugucken - hier geht's lang!
Ich hoffe es lohnt sich wenigstens ein bißchen :)
Nebenbei versuche ich die ganzen kleineren Ordner, wie die nächtlichen Tokyo-Ausflüge, und - neu! - den Hoshien-Ordner, weiterhin zu füllen. Also guckt ruhig ab und an mal ob es was Neues gibt, so schreibfaul wie ich im Moment bin vergesse ich es bestimmt mal, wenn ich nur ein paar neue Bilder reingestellt hab.
Jaa... faul bin ich geworden.... leider. Das schlechte Gewissen ist ein ständiger Begleiter... aber ich kann immerhin in etwa angeben warum das so ist... ich sag nur: サッカー・ジェットレッグ, oder auch "Fußball-Jetlag" ;)
Warum muss es auch sieben Stunden Zeitverschiebung zwischen Deutschland und Japan geben? Nicht genug damit dass sie mich in meiner Anfangszeit hier völlig verwirrt und von der echten Welt abgeschnitten haben fühlen lassen, nein, jetzt sorgen sie auch noch dafür dass ich zu einem nachtaktiven Wesen mutiert bin (soviel dazu ;) ), und mich morgens zum Unterricht kaum noch aus dem Bett quälen kann. Den Nachmittag verbringe ich im schlimmsten Fall dann wieder im Bett, um entweder nach- oder schonmal vorzuschlafen... und dann passieren solche Dinge wie das Brasilien-Kroatien-Spiel, und frage mich warum ich das nicht früher hätte wissen können, dass das so langweilig sein würde... dann wäre ich nämlich nicht um vier Uhr morgens aufgestanden ;P
Ja, ich wusste ja schon dass ich ein Fußball-Fan der Weltmeisterschaften bin, und nur zu diesen Zeiten mein Fan-tum an den Tag gelangt, aber dass es so schlimm sein würde... Rebecca, du wirst den Kopf schütteln, wenn du das hier liest... ;) - aber allein für die schönen Abende/Nächte lohnt es sich immer, ich hab nämlich in den Bewohnern des anderen Gebäudes (Nr.5) ein paar wirklich nette Menschen kennengelernt, und fühle mich dort mittlerweile mehr zu Hause als in meiner eigenen Küche in Gebäude 3. Zusammen mit Vinícius, dem Brasilianer der in einem 2 min. entfernten anderen Wohnheim wohnt, bin ich also in der vergangenen Woche fast jeden Abend zu den 5ern rübergepilgert, und da sitzen wir dann, sehen Fußball, reden, essen, kochen und machen gelegentlich sogar Hausaufgaben (sogar Stefan, der eigentlich sagt er kann nicht mit anderen Leuten lernen ^^). Ich wohne im falschen Gebäude, kann man anders nicht sagen :(
Der größte Wermutstropfen an der ganzen Sache ist natürlich die Tatsache, dass die meisten der dortigen Freunde in gut zwei Wochen ihre Zeit hier an der Waseda beenden, und dann bald in ihre jeweiligen Heimatländer zurückkehren werden (oder, wie Onur aus der Türkei, in die Schweiz - der Arme *gg*). Aber noch ist es ja noch nicht so weit, noch gibt es Fußball, abendliche Streitereien zwischen Franzosen, Italienern und Deutschen (natürlich immer mit abschließender Versöhnung) - und hoffentlich noch eine Fahrt nach Kamakura... das wäre schön. Und solange das anhält, wird es genossen! :D
ach ja... laut Onur ist es meine Schuld, dass in der 5er Küche nur noch Deutsch gesprochen wird (und er spricht ja selber Deutsch!) - aber ich schwöre, das hat mit mir überhaupt nichts zu tun!! ^^
Es tut mir wirklich schrecklich Leid dass es so lange gedauert hat, und beim nochmaligen Angucken ist mir dann auch aufgefallen dass es ja schon einen ganzen Monat her ist... aber trotzdem habt ihr jetzt endlich die Möglichkeit, euch die Bilder von meinem Samstag beim Sumo anzugucken - hier geht's lang!
Ich hoffe es lohnt sich wenigstens ein bißchen :)
Nebenbei versuche ich die ganzen kleineren Ordner, wie die nächtlichen Tokyo-Ausflüge, und - neu! - den Hoshien-Ordner, weiterhin zu füllen. Also guckt ruhig ab und an mal ob es was Neues gibt, so schreibfaul wie ich im Moment bin vergesse ich es bestimmt mal, wenn ich nur ein paar neue Bilder reingestellt hab.
Jaa... faul bin ich geworden.... leider. Das schlechte Gewissen ist ein ständiger Begleiter... aber ich kann immerhin in etwa angeben warum das so ist... ich sag nur: サッカー・ジェットレッグ, oder auch "Fußball-Jetlag" ;)
Warum muss es auch sieben Stunden Zeitverschiebung zwischen Deutschland und Japan geben? Nicht genug damit dass sie mich in meiner Anfangszeit hier völlig verwirrt und von der echten Welt abgeschnitten haben fühlen lassen, nein, jetzt sorgen sie auch noch dafür dass ich zu einem nachtaktiven Wesen mutiert bin (soviel dazu ;) ), und mich morgens zum Unterricht kaum noch aus dem Bett quälen kann. Den Nachmittag verbringe ich im schlimmsten Fall dann wieder im Bett, um entweder nach- oder schonmal vorzuschlafen... und dann passieren solche Dinge wie das Brasilien-Kroatien-Spiel, und frage mich warum ich das nicht früher hätte wissen können, dass das so langweilig sein würde... dann wäre ich nämlich nicht um vier Uhr morgens aufgestanden ;P
Ja, ich wusste ja schon dass ich ein Fußball-Fan der Weltmeisterschaften bin, und nur zu diesen Zeiten mein Fan-tum an den Tag gelangt, aber dass es so schlimm sein würde... Rebecca, du wirst den Kopf schütteln, wenn du das hier liest... ;) - aber allein für die schönen Abende/Nächte lohnt es sich immer, ich hab nämlich in den Bewohnern des anderen Gebäudes (Nr.5) ein paar wirklich nette Menschen kennengelernt, und fühle mich dort mittlerweile mehr zu Hause als in meiner eigenen Küche in Gebäude 3. Zusammen mit Vinícius, dem Brasilianer der in einem 2 min. entfernten anderen Wohnheim wohnt, bin ich also in der vergangenen Woche fast jeden Abend zu den 5ern rübergepilgert, und da sitzen wir dann, sehen Fußball, reden, essen, kochen und machen gelegentlich sogar Hausaufgaben (sogar Stefan, der eigentlich sagt er kann nicht mit anderen Leuten lernen ^^). Ich wohne im falschen Gebäude, kann man anders nicht sagen :(
Der größte Wermutstropfen an der ganzen Sache ist natürlich die Tatsache, dass die meisten der dortigen Freunde in gut zwei Wochen ihre Zeit hier an der Waseda beenden, und dann bald in ihre jeweiligen Heimatländer zurückkehren werden (oder, wie Onur aus der Türkei, in die Schweiz - der Arme *gg*). Aber noch ist es ja noch nicht so weit, noch gibt es Fußball, abendliche Streitereien zwischen Franzosen, Italienern und Deutschen (natürlich immer mit abschließender Versöhnung) - und hoffentlich noch eine Fahrt nach Kamakura... das wäre schön. Und solange das anhält, wird es genossen! :D
ach ja... laut Onur ist es meine Schuld, dass in der 5er Küche nur noch Deutsch gesprochen wird (und er spricht ja selber Deutsch!) - aber ich schwöre, das hat mit mir überhaupt nichts zu tun!! ^^
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das Leben besteht nicht nur aus Arbeit :)
Jun. 7th, 2006 | 05:00 pm
mood:
endlich mal gut essen... ;)
music: nö, keine Musik grade
... aber leider ist mir das heute zum ersten Mal seit einer Woche wieder aufgefallen.
Oder, naja, vorher war das Leben eben vor allem Uni, und Uni, und Cricket, und Schlafen, und Uni, und Cricket, und Müde Sein, ...
Aber heute hab ich einfach alle Pläne übern Haufen geschmissen, den Nachmittag mit Eis essen und Daniel verbracht :) und am Abend mal wieder was toTAL Kulturelles gemacht - Teezeremonie nämlich.
Das war tatsächlich sehr schön, und wir durften nicht nur zugucken, sondern es auch mal selber probieren, natürlich in der Sparvariante, aber trotzdem... wenn man es richtig macht, alles so langsam, mit sparsamen, aber schönen Bewegungen, am besten mit einem Gast zusammen, für den man den Tee macht... das ist schon was feines, finde ich. Und es sieht doch viel einfacher aus als es tatsächlich ist...
Danach haben wir gekocht, eine kleine Gruppe von Leuten, die sich teilweise heute Abend zum ersten Mal gesehen haben, und das war auch richtig schön. Das Essen war ein bunter Mix aus Koreanisch, Japanisch und Chinesisch, und ein bißchen europäisch angehauchtem Salat ;)
ach ja, ich hab ja sogar ein Bild gemacht... aber das ist leider unscharf geworden :( (und nein, das lag nicht an mir, ausnahmsweise :p)
Mal sehen... ah, ich weiß, Bilder reich ich nach... wirklich! Ich weiß, die Bilder von Nagano fehlen auch noch, aber das sind so viele, und leider sind sie viel zu groß, also müssen sie alle 'per Hand' kleiner gemacht werden... und, wie gesagt, die letzten beiden Wochen... nicht meine beste Zeit hier *seufz* also, wegen der Arbeit, nichts anderem!
Trotzdem bekommt ihr heute noch ein Bild - weil ich es so schön find, und es jetzt erst bekommen habe, auch wenn es schon älter ist... es ist von Ta, dem Thailänder der hinter mir steht, was dafür spricht dass es doch nicht von ihm ist sondern von... Vinícius, denke ich, der ist nämlich nicht drauf ;p

Das sind wir auf dem Heimweg vom Sumo und dem anschließenden Spaziergang nach Akihabara.
von rechts nach links (ich bin ja in Japan ;) ): Eddie, Ulli, Dafka, Nui, Ta, ich + Daniel. Vier Deutsche, zwei Thais und ein Mongole. Das Foto wurde, wenn ich mich also nicht irre, von einem Brasilianer gemacht ^^ ich mag das Studentenleben im Ausland...
Oder, naja, vorher war das Leben eben vor allem Uni, und Uni, und Cricket, und Schlafen, und Uni, und Cricket, und Müde Sein, ...
Aber heute hab ich einfach alle Pläne übern Haufen geschmissen, den Nachmittag mit Eis essen und Daniel verbracht :) und am Abend mal wieder was toTAL Kulturelles gemacht - Teezeremonie nämlich.
Das war tatsächlich sehr schön, und wir durften nicht nur zugucken, sondern es auch mal selber probieren, natürlich in der Sparvariante, aber trotzdem... wenn man es richtig macht, alles so langsam, mit sparsamen, aber schönen Bewegungen, am besten mit einem Gast zusammen, für den man den Tee macht... das ist schon was feines, finde ich. Und es sieht doch viel einfacher aus als es tatsächlich ist...
Danach haben wir gekocht, eine kleine Gruppe von Leuten, die sich teilweise heute Abend zum ersten Mal gesehen haben, und das war auch richtig schön. Das Essen war ein bunter Mix aus Koreanisch, Japanisch und Chinesisch, und ein bißchen europäisch angehauchtem Salat ;)
ach ja, ich hab ja sogar ein Bild gemacht... aber das ist leider unscharf geworden :( (und nein, das lag nicht an mir, ausnahmsweise :p)
Mal sehen... ah, ich weiß, Bilder reich ich nach... wirklich! Ich weiß, die Bilder von Nagano fehlen auch noch, aber das sind so viele, und leider sind sie viel zu groß, also müssen sie alle 'per Hand' kleiner gemacht werden... und, wie gesagt, die letzten beiden Wochen... nicht meine beste Zeit hier *seufz* also, wegen der Arbeit, nichts anderem!
Trotzdem bekommt ihr heute noch ein Bild - weil ich es so schön find, und es jetzt erst bekommen habe, auch wenn es schon älter ist... es ist von Ta, dem Thailänder der hinter mir steht, was dafür spricht dass es doch nicht von ihm ist sondern von... Vinícius, denke ich, der ist nämlich nicht drauf ;p

Das sind wir auf dem Heimweg vom Sumo und dem anschließenden Spaziergang nach Akihabara.
von rechts nach links (ich bin ja in Japan ;) ): Eddie, Ulli, Dafka, Nui, Ta, ich + Daniel. Vier Deutsche, zwei Thais und ein Mongole. Das Foto wurde, wenn ich mich also nicht irre, von einem Brasilianer gemacht ^^ ich mag das Studentenleben im Ausland...
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(no subject)
May. 30th, 2006 | 01:59 pm
mood:
tüdelü
music: Greenwheel - Empty
Hallo alle miteinander!
Lange nichts geschrieben... und auch heute wird es nicht viele neue Informationen geben, obwohl ich ein sehr aufregendes Wochenende hinter mir habe ^^
Ich war nämlich in der Nagano-Präfektur, also, nicht direkt in der Stadt Nagano (ja, da wo es mal Olympische Winterspiele gab *nick*), aber in der Nähe in einem kleinen Ort in den Bergen namens Oooka (oder Ohoka, wenn einem das zu viele o's sind ;) ). Das war sehr sehr schön, und wie gesagt auch sehr aufregend, ich hab viele traditionelle japanische Dinge gemacht, wie Reis pflanzen, töpfern *g* und Taiko trommeln... aber davon werde ich in einem ordentlichen Eintrag noch mal genauer erzählen.
Erstmal möchte ich die Fotos dazu an Ort und Stelle bereitstellen, denn ich glaube das ganze Erzählen und Berichten wird nur halb so gut sein, wie es das mit Unterstützung von ein paar Bildern sein kann.
Aber nur damit ihr wisst dass ich noch hier sitze, schreibe und munter bin... ^^
Am letzten Mittwoch habe ich übrigens einen interessanten Film gesehen - "Duelist", wie er im japanischen heißt, eigentlich ein koreanischer Film (ja, den hab ich mir dann mit japanischen Untertiteln angesehen... :P ), der ein bißchen an die chinesischen Martial-Arts-Filme erinnert, aber dann doch irgendwie wieder garnicht... das fängt schon beim Soundtrack an. Die erste Hälfte war etwas... schwer, weil die Machart an sich ungewöhnlich ist (und wenn man keine Slow-Motion mag, dann sollte man garnicht erst dran denken diesen Film zu sehen). Auch die Hauptdarstellerin hat nicht gerade meine Begeisterung geweckt... der Hauptdarsteller dafür schon eher *lach*.

Falls es euch irgendwie möglich sein sollte an den Film zu kommen - und ich bezweifle eigentlich dass es eine deutsche Veröffentlichung gibt, und wenn ja, dann seht ihn am besten mit Untertiteln! - dann kann ich den durchaus empfehlen. Wie gesagt, am Anfang braucht es einige Zeit bis man sich eingesehen hat, aber ich würde ihn jetzt sehr gerne noch ein zweites Mal sehen. Ich kann mir Filme ja aber auch nur der Bilder wegen angucken, wenn's sein muss ;)
So, und nun an die Arbeit, mich erwarten diese Woche noch zwei Teste und zwei Essays, die geschrieben werden wollen... *seufz* ganz zu schweigen von den etwa 160 Vokabeln und Schriftzeichen, die diese Woche eigentlich ihren Weg in mein Gehirn finden sollten... nein, vergesst es, das sind so Dinge die einfach nicht mehr möglich sind, in meinem Alter ;)
Lange nichts geschrieben... und auch heute wird es nicht viele neue Informationen geben, obwohl ich ein sehr aufregendes Wochenende hinter mir habe ^^
Ich war nämlich in der Nagano-Präfektur, also, nicht direkt in der Stadt Nagano (ja, da wo es mal Olympische Winterspiele gab *nick*), aber in der Nähe in einem kleinen Ort in den Bergen namens Oooka (oder Ohoka, wenn einem das zu viele o's sind ;) ). Das war sehr sehr schön, und wie gesagt auch sehr aufregend, ich hab viele traditionelle japanische Dinge gemacht, wie Reis pflanzen, töpfern *g* und Taiko trommeln... aber davon werde ich in einem ordentlichen Eintrag noch mal genauer erzählen.
Erstmal möchte ich die Fotos dazu an Ort und Stelle bereitstellen, denn ich glaube das ganze Erzählen und Berichten wird nur halb so gut sein, wie es das mit Unterstützung von ein paar Bildern sein kann.
Aber nur damit ihr wisst dass ich noch hier sitze, schreibe und munter bin... ^^
Am letzten Mittwoch habe ich übrigens einen interessanten Film gesehen - "Duelist", wie er im japanischen heißt, eigentlich ein koreanischer Film (ja, den hab ich mir dann mit japanischen Untertiteln angesehen... :P ), der ein bißchen an die chinesischen Martial-Arts-Filme erinnert, aber dann doch irgendwie wieder garnicht... das fängt schon beim Soundtrack an. Die erste Hälfte war etwas... schwer, weil die Machart an sich ungewöhnlich ist (und wenn man keine Slow-Motion mag, dann sollte man garnicht erst dran denken diesen Film zu sehen). Auch die Hauptdarstellerin hat nicht gerade meine Begeisterung geweckt... der Hauptdarsteller dafür schon eher *lach*.

Falls es euch irgendwie möglich sein sollte an den Film zu kommen - und ich bezweifle eigentlich dass es eine deutsche Veröffentlichung gibt, und wenn ja, dann seht ihn am besten mit Untertiteln! - dann kann ich den durchaus empfehlen. Wie gesagt, am Anfang braucht es einige Zeit bis man sich eingesehen hat, aber ich würde ihn jetzt sehr gerne noch ein zweites Mal sehen. Ich kann mir Filme ja aber auch nur der Bilder wegen angucken, wenn's sein muss ;)
So, und nun an die Arbeit, mich erwarten diese Woche noch zwei Teste und zwei Essays, die geschrieben werden wollen... *seufz* ganz zu schweigen von den etwa 160 Vokabeln und Schriftzeichen, die diese Woche eigentlich ihren Weg in mein Gehirn finden sollten... nein, vergesst es, das sind so Dinge die einfach nicht mehr möglich sind, in meinem Alter ;)
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SUMOOOO!!! (相撲)
May. 20th, 2006 | 05:08 pm
mood:
cheerful
music: rauschende Bäume vorm Fenster
^^ ja, heute war der Tag, an dem ich Sumo gesehen habe - nicht zum ersten Mal, Eurosport sei Dank ;p, aber zum ersten Mal live, in Farbe und mit Originalton *gg*
Das sah dann ungefähr so aus:

nur in etwas heller... meine Kamera hat nach wie vor Probleme in geschlossenen Räumen mit künstlicher Beleuchtung (also, das ist natürlich falsch - ICH hab die Probleme, die Kamera kann einfach eine Menge, aber ich versteh sie noch nicht ganz).
Und es war wirklich aufregend... nur etwas schade halt dass wir so weit oben saßen, obwohl man von dort auch sehr gut sehen konnte - nur mit dem Fotos machen sah es etwas mau aus (soweit bin ich dann einfach nicht gekommen mit meinem Zoom). Außerdem saßen wir auf normalen Sitzen, also, in etwa Theater-ähnlich, nur nicht sooo flauschig, aber die Leute die weiter unten, etwa in der unteren Hälfte, saßen, die saßen auf flachen Kissen, japanischer Stil, direkt auf dem Boden, und es hatte irgendwie was von einer Picknickveranstaltung. Oder, wie Daniel so schön als Vergleich heranzog, "Wie bei einem Cricketspiel am Nachmittag, zu dem man hingeht, zuschaut und nebenbei sein Bier trinkt und picknickt" ^^ Auf jeden Fall war die Atmosphäre total gemütlich, man konnte essen und trinken, aufstehen, rausgehen, es gab Popcorn (ehrlich!) und man konnte eben auch einfach mal auf die unteren Ränge gehen, um von da aus ein paar bessere Fotos zu machen. Das hat mich dann schon wieder ein bißchen ans Globe erinnert... zumindest was das Essen und Trinken angeht ;)
Die Kämpfe an sich waren sehr unterschiedlich, und ich verstehe ja nunmal auch sehr wenig von Sumo an sich, aber trotzdem war es einfach sehr unterhaltsam und spannend. Und man soll ja bloß nicht denken dass die einfach nur dick sind oder so... wenn man die Kämpfer da so in Bewegung sieht, und sei es nur beim Aufwärmen und Dehnen, dann kann man auch mal sehen was für Muskeln da drunter stecken... die sind nicht nur einfach groß und gewaltig, sondern auch noch wirklich stark.
( nur mal zum (Größen)Vergleich... )
Ich hab sogar ein paar kurze Videos gemacht^^ - falls Interesse daran besteht, gebt mir Bescheid, dann könnte ich die für alle erreichbar hochladen.
Das Turnier war leider sehr schnell vorbei, muss ich doch sagen, von drei bis sechs etwa waren wir da, und das Ganze endete auch ohne den Kampf der stärksten Ringer zur Zeit, denn der eine Yokozuna (das ist sein Rang) ist verletzt und kann nicht antreten. Aber, ach, das war schon einfach schön - das überhaupt mal live zu erleben, die Stimmung sowieso, die Kämpfe und überhaupt das da sein mit der Gruppe von Freunden von der Uni (mit denen ich leider keine Kurse habe, weil die alle schon viel weiter sind als ich (>_<) )...
Nach dem Turnier sind wir - nach langem Beratschlagen, zwischenzeitlichem Aufteilen und dann wieder Zusammenfinden - von Ryokoku (wo die Sumohalle steht) nach Akihabara (der "Elektrostadt") gelaufen. Eigentlich wollten wir bis nach Ochanomizu (was soviel wie "Teewasser" heißt... fragt mich nicht) laufen, weil es da angeblich noch sowas wie Altstadt Tokyo zu sehen gibt, aber erstens war es eh schon dunkel, als wir uns dann endlich entschieden hatten, und zweitens hatten in Akihabara dann alle schon genug Hunger um eine Essenspause einzulegen. Und danach... waren wir zu faul noch weiterzulaufen, und sind in die Bahn direkt nebenan gestiegen und nach Hause gefahren ^^
Zumindest fast, wir haben dann noch mit vier, bzw. fünf Leuten im Toyama-Park, der hier gleich bei mir um die Ecke ist, gesessen, ein Stündchen oder so vielleicht... bis es zu kalt wurde, und wir uns nach Hause verzogen haben.
Ach ja, zum Wetter noch... ich hab ein Glück, die Regenzeit fängt früh an dieses Jahr! *augenverdreh*
*ächz* Das bedeutet leider nicht erfrischende Regengüsse und permanent nasse Klamotten, sondern drückende Wärme und verlorene Regenschirme (davon geh ich einfach mal aus). Als ich vorhin in mein Zimmer kam war es ekelig schwül... jetzt hab ich über ne Stunde das Fenster auf, langsam geht's *seufz* wie soll das nur werden wenn es hier WIRKLICH anfängt Sommer zu werden?!?
Das sah dann ungefähr so aus:

nur in etwas heller... meine Kamera hat nach wie vor Probleme in geschlossenen Räumen mit künstlicher Beleuchtung (also, das ist natürlich falsch - ICH hab die Probleme, die Kamera kann einfach eine Menge, aber ich versteh sie noch nicht ganz).
Und es war wirklich aufregend... nur etwas schade halt dass wir so weit oben saßen, obwohl man von dort auch sehr gut sehen konnte - nur mit dem Fotos machen sah es etwas mau aus (soweit bin ich dann einfach nicht gekommen mit meinem Zoom). Außerdem saßen wir auf normalen Sitzen, also, in etwa Theater-ähnlich, nur nicht sooo flauschig, aber die Leute die weiter unten, etwa in der unteren Hälfte, saßen, die saßen auf flachen Kissen, japanischer Stil, direkt auf dem Boden, und es hatte irgendwie was von einer Picknickveranstaltung. Oder, wie Daniel so schön als Vergleich heranzog, "Wie bei einem Cricketspiel am Nachmittag, zu dem man hingeht, zuschaut und nebenbei sein Bier trinkt und picknickt" ^^ Auf jeden Fall war die Atmosphäre total gemütlich, man konnte essen und trinken, aufstehen, rausgehen, es gab Popcorn (ehrlich!) und man konnte eben auch einfach mal auf die unteren Ränge gehen, um von da aus ein paar bessere Fotos zu machen. Das hat mich dann schon wieder ein bißchen ans Globe erinnert... zumindest was das Essen und Trinken angeht ;)
Die Kämpfe an sich waren sehr unterschiedlich, und ich verstehe ja nunmal auch sehr wenig von Sumo an sich, aber trotzdem war es einfach sehr unterhaltsam und spannend. Und man soll ja bloß nicht denken dass die einfach nur dick sind oder so... wenn man die Kämpfer da so in Bewegung sieht, und sei es nur beim Aufwärmen und Dehnen, dann kann man auch mal sehen was für Muskeln da drunter stecken... die sind nicht nur einfach groß und gewaltig, sondern auch noch wirklich stark.
( nur mal zum (Größen)Vergleich... )
Ich hab sogar ein paar kurze Videos gemacht^^ - falls Interesse daran besteht, gebt mir Bescheid, dann könnte ich die für alle erreichbar hochladen.
Das Turnier war leider sehr schnell vorbei, muss ich doch sagen, von drei bis sechs etwa waren wir da, und das Ganze endete auch ohne den Kampf der stärksten Ringer zur Zeit, denn der eine Yokozuna (das ist sein Rang) ist verletzt und kann nicht antreten. Aber, ach, das war schon einfach schön - das überhaupt mal live zu erleben, die Stimmung sowieso, die Kämpfe und überhaupt das da sein mit der Gruppe von Freunden von der Uni (mit denen ich leider keine Kurse habe, weil die alle schon viel weiter sind als ich (>_<) )...
Nach dem Turnier sind wir - nach langem Beratschlagen, zwischenzeitlichem Aufteilen und dann wieder Zusammenfinden - von Ryokoku (wo die Sumohalle steht) nach Akihabara (der "Elektrostadt") gelaufen. Eigentlich wollten wir bis nach Ochanomizu (was soviel wie "Teewasser" heißt... fragt mich nicht) laufen, weil es da angeblich noch sowas wie Altstadt Tokyo zu sehen gibt, aber erstens war es eh schon dunkel, als wir uns dann endlich entschieden hatten, und zweitens hatten in Akihabara dann alle schon genug Hunger um eine Essenspause einzulegen. Und danach... waren wir zu faul noch weiterzulaufen, und sind in die Bahn direkt nebenan gestiegen und nach Hause gefahren ^^
Zumindest fast, wir haben dann noch mit vier, bzw. fünf Leuten im Toyama-Park, der hier gleich bei mir um die Ecke ist, gesessen, ein Stündchen oder so vielleicht... bis es zu kalt wurde, und wir uns nach Hause verzogen haben.
Ach ja, zum Wetter noch... ich hab ein Glück, die Regenzeit fängt früh an dieses Jahr! *augenverdreh*
*ächz* Das bedeutet leider nicht erfrischende Regengüsse und permanent nasse Klamotten, sondern drückende Wärme und verlorene Regenschirme (davon geh ich einfach mal aus). Als ich vorhin in mein Zimmer kam war es ekelig schwül... jetzt hab ich über ne Stunde das Fenster auf, langsam geht's *seufz* wie soll das nur werden wenn es hier WIRKLICH anfängt Sommer zu werden?!?
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... blöde Kaffeekekse...
May. 17th, 2006 | 06:13 pm
mood:
doch ein bißchen müde
music: stille...
...derentwegen ich jetzt noch wach bin, obwohl ich eigentlich schon längst im Bett liegen sollte... aber das macht nichts, denn so komme ich wenigstens noch dazu von gestern Abend zu erzählen, und dabei gleich etwas Neues hier in meinem Reisetagebuch auszuprobieren :P
Ich war nämlich gestern Abend hier:
( Suntory Hall Tokyo )
... und hab mir ein Konzert angehört. Das Ganze war, da von der Uni aus organisiert, auch noch völlig UMSONST! - also, die Karten waren umsonst, das Hingehen, sich in Akasaka verlaufen und dann dreimal um die Halle rennen, bevor man den richtigen Eingang gefunden hat - das war nicht umsonst, es war nämlich, tatsächlich, sehr sehr schön :D
Der Hauptteil des Konzerts war Tchaikowskys "Piano Konzert Nr.1" - für diejenigen unter euch die ihr Kulturbanausentum verbergen wollen und auch mal reinhören (macht das ruhig, es ist eines der schönsten Klavierkonzerte die ich kenne! - aber, ich gebe zu, ich kenne auch nicht sehr viele ;) ). Das ist tatsächlich das allererste Stück, was ich in meinem Leben jemals in einem Konzert gehört habe, damals, als ich... keine Ahnung wie alt ich da war, vielleicht sieben oder so? Auf jeden Fall hatte ich mir keine Gedanken um das Programm gemacht, und war umso überraschter als der Pianist die Finger auf die Tasten legte und begann... ^^
Die anderen zwei Stücke waren von einem mir bislang unbekannten Komponisten namens Nielsen, um 1916 entstanden, und es war das erste Mal, dass ich zwei Pauken im Orchester erlebt habe. Das war klasse!^^ Pauken sind sowieso eines meiner Lieblingsinstrumente, und dann auch noch zwei davon...
Also, das war ein schöner Abend, ich bin sehr froh dass ich hingegangen bin... und im Anschluss an das Konzert haben Daniel und ich uns noch ein bißchen in Akasaka verlaufen - weil's beim ersten Mal schon so schön war ;) - dann noch was gegessen, und sind dann nach Hause gefahren, mit dem guten Gefühl etwas für unser Kultur-äh... verständnis? getan zu haben.
*lach* morgen Abend gehe ich nochmal in ein Konzert, allerdings in das eines Freundes, der seinen ersten alleinigen "Liederabend" hat (er ist Tenor, es wird also wieder was Klassisches). Ich hoffe es wird ähnlich schön wie der Konzertabend gestern... na, der Bericht folgt dann hier ;)
Ich war nämlich gestern Abend hier:
( Suntory Hall Tokyo )
... und hab mir ein Konzert angehört. Das Ganze war, da von der Uni aus organisiert, auch noch völlig UMSONST! - also, die Karten waren umsonst, das Hingehen, sich in Akasaka verlaufen und dann dreimal um die Halle rennen, bevor man den richtigen Eingang gefunden hat - das war nicht umsonst, es war nämlich, tatsächlich, sehr sehr schön :D
Der Hauptteil des Konzerts war Tchaikowskys "Piano Konzert Nr.1" - für diejenigen unter euch die ihr Kulturbanausentum verbergen wollen und auch mal reinhören (macht das ruhig, es ist eines der schönsten Klavierkonzerte die ich kenne! - aber, ich gebe zu, ich kenne auch nicht sehr viele ;) ). Das ist tatsächlich das allererste Stück, was ich in meinem Leben jemals in einem Konzert gehört habe, damals, als ich... keine Ahnung wie alt ich da war, vielleicht sieben oder so? Auf jeden Fall hatte ich mir keine Gedanken um das Programm gemacht, und war umso überraschter als der Pianist die Finger auf die Tasten legte und begann... ^^
Die anderen zwei Stücke waren von einem mir bislang unbekannten Komponisten namens Nielsen, um 1916 entstanden, und es war das erste Mal, dass ich zwei Pauken im Orchester erlebt habe. Das war klasse!^^ Pauken sind sowieso eines meiner Lieblingsinstrumente, und dann auch noch zwei davon...
Also, das war ein schöner Abend, ich bin sehr froh dass ich hingegangen bin... und im Anschluss an das Konzert haben Daniel und ich uns noch ein bißchen in Akasaka verlaufen - weil's beim ersten Mal schon so schön war ;) - dann noch was gegessen, und sind dann nach Hause gefahren, mit dem guten Gefühl etwas für unser Kultur-äh... verständnis? getan zu haben.
*lach* morgen Abend gehe ich nochmal in ein Konzert, allerdings in das eines Freundes, der seinen ersten alleinigen "Liederabend" hat (er ist Tenor, es wird also wieder was Klassisches). Ich hoffe es wird ähnlich schön wie der Konzertabend gestern... na, der Bericht folgt dann hier ;)
